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 Törntipps
Beluga Offline

Fortgeschrittener User


Beiträge: 40

19.11.2010 18:20
Über Hunte und Küstenkanal in die Ems Zitat · antworten

Wieder einmal hemmt uns die Tide in unseren Entscheidungen. Normalerweise reisen wir unter dem Motto: früher Vogel fängt den Wurm. Dieses Mal müssen wir Niedrigwasser abwarten, denn wir wollen die Weser zu Berg fahren. Dafür ist auflaufende Flut natürlich ein richtiger Hilfsmotor. Um 11 Uhr laufen wir mit drei anderen Sportbooten in die Schleuse Neuer Hafen ein. Ein großes Schild weist uns darauf hin, dass hier die netteste Schleusenmannschaft Deutschlands- Europas – des Universums?- tätig ist. Mit den Schwimmstegen in der Schleuse geht es wirklich gemütlich abwärts. Es ist eine angenehme Fahrt auf der Unterweser, mit auflaufender Flut, ohne Regen, ohne Sssturm, ja sogar richtig angenehm warmen Temperaturen. Gegen 13 Uhr erreichen wir die Mündung der Hunte. Beide Fußgängerbrücken des Hunte-Sperrwerks sind geschlossen. Der Brückenpegel zeigt uns 6 m. Also weiter.
Elsfleth gäbe ja nicht wirklich viel her für ein Foto, wenn da die Dreimastbark „Großherzogin Elisabeth“, von den Einheimischen kurz Lissi genannt, nicht wäre. Immerhin liegen auch einige Schwimmstege im Wasser.

Die Hunte- Quelle entspringt im Wiehengebirge. Also ich habe davon wirklich noch nichts gehört. Von regionalbewussten Gebirgsanwohnern wird meist zähneknirschend eingeräumt, dass das Wiehengebirge zwar nicht sonderlich hoch sei, im selben Atemzug folgt dann aber selbstbewusst, mit erhobenem Zeigefinger und einer eigentümlichen Betonung des Wortteils „Gebirge“, die Behauptung, dass es auf jeden Fall das nördlichste und dem Meere am nächsten gelegene Gebirge Deutschlands sei. Ich werde das einfach mal so stehen lassen. Das Wiehengebirge scheint mir in der Nähe des Wesergebirges zu sein. Richtig ist, dass die Hunte nach ca. 189 km Lauf bei Elsfleth in die Unterweser mündet. Ab Oldenburg ist sie Tidenfluss.
„Nach Flut kommt die Ebbe, nach Ebbe die Flut. Die Deiche sie halten mal schlecht und mal gut.“
Und ab Oldenburg ist sie erst schiffbar. Schiffbar sogar für Kümos. Es kommt uns nämlich eines entgegen.
Vor den Brücken stehen viele Dalben für die Berufsschifffahrt im Wasser. Jeder ist besetzt. Große Möwen, kleine Möwen, Kormorane und hin und wieder eine Krähe. Militante Hausbesetzung mit Nestbeschmutzung! Sie beschimpfen uns aufs Übelste, als wir vorbeischippern. Gut, dass wir so wenig vogelisch sprechen!
Jetzt würde ich gerne etwas über die Landschaft erzählen, doch es findet keine statt. Was soll man erwarten, wenn ein Fluss Hunte heißt und sein letztes Zipfelchen Seeschifffahrtstraße ist. Um das zu erreichen hat man sie in hohe Dämme gezwängt. Die sind bevölkert von vierbeinigen Rasenmähern.
„Die Schafe sie blöken wie blöd auf dem Deich. Und mit schwarzgrünen Kugeln garnier'n sie ihn reich.“
Ab und an sieht man den Deich, ein weidendes Schaf und dahinter einige Windräder, sie sich tatsächlich auch drehen. Das Ganze nur unterbrochen von immer ähnlich aussehenden Pumpstationen, bzw. Sperrtoren, die das Hinterland entwässern oder vor der Flut schützen. Auch die nächste Brücke hat 6 m Pegelstand. Nichts wie weiter. Irgendwann überholen wir die Flut. Hier ist noch immer Ebbe. Doppelt gut. Auch die Eisenbahnbrücke schaffen wir noch. Manfred legt Mast und Funkantenne, dann rutschen wir bei einem Pegelstand von 4 m drunter durch.
Wir durchfahren jetzt eine Industrieanlage. Es stinkt bestialisch nach Verwesung. Hoffentlich kochen sie keine durchreisenden Wassersportler. Ziemlich wahrscheinlich ist hier eine Knochenfabrik. Gleich daneben stinkt es nach Klärgrube. Werden dann die unverdaulichen Überreste kompostiert??? Pff, hoffentlich weht das nicht in den Oldenburger Stadthafen. Oldenburg, die Stadt der Hoffnung? Ja, denn wir hoffen trotz der vorgerückten Mittagsstunde noch auf einen Nachtplatz. Um 15 Uhr erreichen wir den Hafen mitten in der Stadt und ergattern sogar noch einen Platz am Schwimmsteg. Den Vorletzten. Direkt hinter uns legt eine Yacht an, die wir bereits auf der Weser überholt haben. Der Skipper weist Manfreds Hilfe arrogant zurück. Er kann sein Boot selber festbinden. Würde er dabei nur nicht Belugas Beiboot als Fender benutzen….

Wir legen einige Ruhetage ein.
Ruhetage sind Tage an denen nicht gefahren wird. Ruhetage sind auch keine Tage an denen wir stundenlang durch irgendwelche Städte latschen, uns durch Museen schleppen oder kilometerlange Radtouren machen. Ruhetage sind Tage an denen wir uns ausschließlich um uns kümmern. Dem Müßiggang frönen. Ein Ruhetag ist eine exzellente Einrichtung, wirklich!
Manfred hat eine Entzündung am Ellbogen. So ist das mit den bayrischen Qualitätsprodukten. Kaum ist die Garantie abgelaufen, geht die Malesse los. Er war bereits in Bremen zweimal beim Arzt und wurde punktiert. Es wird nicht besser. Hier wird er zum Orthopäden überwiesen. – Ruhetag!
Ich habe Waschtag. Betten neu beziehen, mehrere Maschinen Schmutzwäsche waschen und bügeln. – Ruhetag!
Beluga braucht endlich mal wieder eine Generalreinigung – außen wie innen. Das heißt: Fenster putzen, Kühlschrank abtauen und reinigen, saugen, abstauben, mit dem Kopf in allen möglichen Ecken stecken, z.B. in der Duschwanne oder hinter der Toilette. Es wird geputzt auf Teufel komm raus. Manfred rödelt außen. – Ruhetag!
Dann ist Schlangenmensch im Keller angesagt.
Die Seewasserfilter müssen gereinigt werden. Die Impeller zeigen Verschleißerscheinungen. Also auch raus und neue rein. Erstaunlicherweise fördert die Wasserpumpe der Steuerbordmaschine anschließend kein Wasser mehr. Ein falscher Impeller? Vielleicht falsch gepackt? Also raus mit dem Ding. Natürlich an der Maschine, an die man kaum ran kommt. Nein, alles in Ordnung mit dem Gummirad, also wieder rein. Vorher wird aber noch mal ordentlich mit Pressluft das Rohr freigeblasen. Na also, geht doch. Öl an allen Aggregaten kontrollieren, Batteriewasser ebenso. Das Abwasser der Dusche läuft nur unwillig ab. Regelmäßig verstopfen Haare das Filtersieb, auch hier ist Reinigung angesagt. – Ruhetag!
Überfällige Mails beantworten, Datensicherung brennen. Ein paar Frechheiten zu Papier bringen. Mal wieder vernünftig kochen. – Ruhetag!
Einkaufen. Wasser bunkern. Stadtbesichtigung. Nein, das verschieben wir alles auf morgen. Heute ist Ruhetag! Davon müssen wir uns erst mal ausruhen.
Haben wir nicht noch was vergessen? Mit Einheimischen oder Stegliegern Bootfahrerlatein von Rollen spulen vielleicht? Ein Ruhetag ist eine exzellente Einrichtung. Müßiggang darf sich keinen Ruhetag aussuchen. Übrigens, richtige Seeleute nennen das Backschaft. Gut, dass wir Süßwasser-Matrosen sind.
Zu dieser kleinen Aufstellung möchte ich gerne einen sehr passenden Satz aus Claus Beeses neuem Buch „Petri Heil, Herr Pastor“ zitieren:
Die Phantasie springt auf Pegasus’ Rücken und dessen Schwingen tragen sie durch die wunderbare Welt der freien Gedankenspiele.

Für Oldenburg einige Tage Aufenthalt einzuplanen ist kein Fehler. Man liegt im Stadthafen an einem Schwimmsteg tideunabhängig und nur ein paar Schritte von der tollen Fußgängerzone entfernt. Und die zieht sich durch die ganze Altstadt. Die ehemalige Residenz von Grafen, Herzögen und Großherzögen ist heute eine Großstadt mit über 160.000 Einwohnern. Sie ist wirtschaftlicher und kultureller Mittelpunkt des nordwestlichen Niedersachsen. Da Oldenburg im letzten Krieg nur wenig gelitten hat, ist der historische Stadtkern erhalten geblieben. Auffallend die St. Lambertikirche. Bemerkenswert der Kontrast zwischen der wuchtigen, neugotischen Backsteinfassade und der lichten, klassizistischen Rotunde des Innenraumes. Sehr sehenswert. Unter Reitern ist Oldenburg auch für seine Pferderasse bekannt. Früher war das Oldenburger Pferd fast ausschließlich als Kutschpferd beliebt. Heute sind Oldenburger Pferde führend in allen Disziplinen und mischen im internationalen Sport gehörig mit.
Für Liebhaber alter Schwarten – wie mich – ist der Gebrauchtbücher-Laden direkt am Hafen eine wahre Fundgrube. Und wer ein frisch Gezapftes liebt, der hat auf der anderen Seite des Hafens eine tolle Gelegenheit.
Wir wollen ja nicht wirklich hier festwachsen. Obwohl Beluga sich regelmäßig wie ein Wildschwein im Schlamm suhlt. Noch eine Schleuse und wir haben endlich den Zirkus mit der Tide hinter uns.
Vor uns liegen 69 angeblich schnurgerade Kilometer Küstenkanal. Aber so ist das nicht. Ein Blick auf die Karte beweist, dass er tatsächlich zwei oder drei leichte Kurven macht. Er verbindet die Hunte mit der Ems und führt durch die größte zusammenhängende Moorfläche im Weser-Ems-Gebiet. Früher diente er auch als Entwässerungskanal für die angrenzenden Moore. Im östlichen Teil entstand der Küstenkanal durch Ausbau des bereits 1893 fertig gestellten Hunte-Ems-Kanals. Der Rest dieses Kanals besteht in seinem wesentlichen Teil noch heute als Elisabethfehnkanal. Damit erst keine Hoffnung aufkommt, Fehn hat nichts mit lieblichen Feen, der Fehe, Mama Fuchs oder Feh, dem zobelartigen Damenpelz, zu tun. Fehn kommt vom Holländischen Veen und ist ein anders Wort für Moor. Verfehnung bedeutet Entwässerung eines Moores durch die Anlage von Kanälen zum großflächigen gewerblichen Torfabbau, zur Brennstoffgewinnung zum Beispiel, sowie anschließender landwirtschaftlicher Nutzung der abgebauten Flächen. Der Elisabethfehnkanal wird heute hauptsächlich von Sportbooten genutzt. Er ist Teil des ostfriesischen Kanalnetzes. Über Leda, Jümme und den Nordgeorgsfehnkanal kann man zum Ems-Jade-Kanal gelangen und weiter nach Emden, Leer oder Wilhelmshaven. Beluga ist aber zu hoch für diese Reise.
Der Küstenkanal wurde am 28.09.1935 Betrieb genommen. Er besitzt je eine Schleuse in Dörpen und Oldenburg. Drei Flüsse, die Vehne, die Soeste und die Sagter Ems kreuzen den Küstenkanal. Sie werden mit einem Düker unter dem Kanal hindurch geleitet. Außer dem Elisabethfehnkanal zweigt ein Stichkanal, der allerdings nicht befahren werden darf/kann, nach Friesoythe ab. Ein Splittingskanal führt mit einer Schleuse nach Surwold und kurz vor Dörpen zweigt der Ems-Seitenkanal ab, der nie fertig gestellt wurde.
Bis ins 18. Jahrhundert gab es hier, bis auf zwei Waldgebiete, den kleinen und den großen Wildenloh, nur Moor. Zwei Geestkegel ragten aus dem Hochmoor hervor. Geest ist ein hochgelegenes Sandland, das durch die Eiszeit entstanden ist. Durch die Entwässerung sind die Hochmoore um mehrere Meter gefallen. Der Kanal hat die Erschließung und Kolonisierung der Moore möglich gemacht. Es musste aber viele Jahre gearbeitet werden, bis die ersten Kolonate abgesteckt werden konnten. Kolonate sind so eine Art Parzellen. Sie wurden als schmale, lange Beete zu beiden Seiten des Kanals angelegt, wobei die schmale Seite von etwa 90 m Breite zum Kanal lag, um jedem Siedler Zugang zur Wasserstraße zu ermöglichen. Hierauf begannen die Kolonisten, die man auch Fehntjer nennt, mit dem Torfabbau und gleichzeitig wurde der Kanal weiter gebaut, so dass sich das Fehn allmählich von Nordwesten nach Südosten in bis dahin unkultivierte Moorflächen schob. Im Jahre 1897 gab es 277 Kolonate mit 1.200 ha Land. Die meisten lagen auf der Nordseite des Kanals. Auf der Südseite wurden hauptsächlich Torfwerke gegründet. Bis zum Jahre 1964 wurden 70 neue Dörfer gegründet und 30.000 ha Ackerland gewonnen. Von den ursprünglichen Hochmoorflächen ist heute keine mehr vorhanden. In den letzten 150 Jahren hat sich die Landschaft rechts und links des Kanals stark verändert.
Insgesamt führen 30 Brücken- alle mindestens 4,50 m hoch - über den Küstenkanal, zwei Eisenbahnbrücken, eine in Oldenburg, die andere in Dörpen, zwei Fußgängerbrücken, in Süddorf und in Ahrensdorf, über 26 Brücken kann man mit dem Auto über den Küstenkanal fahren. Auf einer Seite begleitet die Bundesstraße 401 den Kanal. Auf der anderen Seite wechseln sich Straße, Weg oder Pfad ab. Zumindest streckenweise, wenn keine Industrie am Ufer steht.
Morgens um acht wird Manfred nervös. Ein Holländer mit einer Vleet, der sich gestern Abend bei Ebbe ordentlich im hinteren Ende des Hafens festgefahren hat, wirft bereits die Leinen los, denn jetzt hat er genug Wasser unter dem Kiel. In Eile verabschieden wir uns von unseren Bootsfreunden und liegen einige Minuten später vor der Cäcilienbrücke (UKW 73) und warten, dass sie hebt. Wir sollen ganz hinten in der Schleuse bleiben, sagt der freundliche Schleusenmeister in der Bremer Fernbedienungs-Zentrale, als Manfred ihn über Kanal 20 ruft. Na, das kann ja mal wieder heiter werden. Doch so schlimm ist es gar nicht. Völlig normales Schleusengezerre.
Oberhalb der Schleuse warten schon wieder drei Sportboote auf Schleusung. So unbeliebt scheint der Küstenkanal doch nicht zu sein. Auch die „Schwalbe“ liegt dabei. Doch eine Schwalbe macht ja bekanntlich noch lange keinen Sommer. So ist es auch weiterhin diesig.
„Wenn das so weitergeht“, sagt Manfred, „brauche ich heute viel Kaffee um nicht einzuschlafen“. Doch das ist erst mal nicht nötig. Von der Küstenkanalstraße 401 ist wenig zu sehen. Sie ist vollständig hinter dichtem Baum- und Buschwerk versteckt. So ähnlich ist das wie mit Sternen. Man sieht sie nicht immer, aber sie sind immer da. Auch überhören kann man diese Straße eher nicht. Gegenüber sind die Bäume nicht ganz so üppig und was dahinter steht, ist sehenswert. Wunderschöne Häuser und Bauerhöfe, ja richtig Gutshöfe. Nirgends ein Fall von sozialer Härte. Ab und an ein leichter Hauch „Odeur de l’Ökonomie“ . Nicht wirklich dramatisch. Es stimmt auch nicht, dass es überhaupt keine Anlegemöglichkeiten für Sportboote gibt. Stellenweise hat man Bretter zwischen die Dalben genagelt und Poller draufgeschraubt. Landverbindung ist nicht, dafür viel Natur. Allerdings sehe ich auch keine zwingende Notwendigkeit in diesem kurzen Kanal eine Rast einzulegen. Es sei denn man hätte eine Panne. Dann käme es aber einem Glücksfall gleich, wäre man gerade in der Nähe eines Rastplatzes. Sehr viel mehr Anleger an Dalben für die Berufschifffahrt gibt es. Da könnte ein Sportboot vielleicht an der Brücke des Landganges längsseits anlegen, denke ich laut. Manfred schaut mich an, als wäre mein Oberstübchen nicht mehr vollständig möbliert. „Dann kann ich ja gleich quer im Kanal liegen bleiben!“ Na ja, Männer eben.
Aber… es ist kaum zu glauben, wir sehen einen Eisvogel.
Anfangs habe ich ja anerkennend gedacht, dass der Kanal erstaunlich sauberes Wasser führt, im Gegensatz zu dem „Schmodder“, den die Tide ständig hin und her schiebt. Doch je weiter wir kommen, desto gräulicher wird das Wasser. Nein, nicht „gräulich“, grünlich! Es ist so voller Grünalgen, dass Belugas Bugwelle wieder mal grün schäumt. Dann wird das Wasser braun wie schwarzer Tee. Also entwässert der Kanal immer noch Moorgebiet. Mittlerweile ist das Ufer so stark zugewachsen, dass wir durch einen grünen Korridor fahren. Landschaft, wo bist du? Ob das hier bereits oder noch zu Friesland gehört???? Gut vorstellen könnt ich mir das.
„Damals vor unendlich langer Zeit
Da machten die Friesen am Wasser sich breit
Die Jahre vergingen wie Saus und wie Braus
Aber breit seh'n die Friesen auch heute noch aus.“
Wenigstens Himmel ist noch zu sehen. Nein, ungerecht, „Hafenbetrieb“ – anlegen verboten – noch ne Stunde, dann haben wir das….

„Was treibst du eigentlich dauern da unten? Du kannst doch unmöglich schon wieder was zum Putzen haben. Oder schreibst du schon wieder Frechheiten? (Lächerlich, ich doch nicht) Sieh lieber mal zu, dass ich einen neuen Pott Kaffee bekomme, in meiner Tasse ist schon wieder Ebbe!“
Ich dachte wirklich wir hätten Ebbe und Flut längst hinter uns. Der Mann hat definitiv viel zu viel Zeit. Hat die Fernsteuerung in der Hand, dreht aber nur selten am Rädchen.
Ey, ey Käpten, wird sofort erledigt!“
Ich bringe ihm noch einen Keks, irgendwie muss er ja durchhalten.
Und einen Kaugummi. Ich hab kürzlich erst gelesen, dass kauen die Hirntätigkeit anregt. Ich denk halt man ssso, ssso wegen die Abwechssslung und ssso ….

Schleuse Dörpen. Dreimal R – rein-runter-raus.
Kanal viel, viel höher als das Land. Dicktuer! Ende Küstenkanal.

Viele Grüße
Doris
http://www.wassersport-kinder.de

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