#1 Katastrophenstimmung in der westlichen Ostsee von Claus Beese 22.03.2009 11:26

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Am 21. März war ich von Laboe aus auf Angelfahrt mit der Kehrheim II.
Um es vorweg zu nehmen: Der Kapitän gab sich alle erdenkliche Mühe, Fische zu finden, doch wo nichts ist.......
Geangelt wurde mit Pilkern und Naturködern. Wenige Wittlinge bis 38 cm, ein paar Plattfische von Handtellergröße bis 33 cm und ein paar minderjährige Dorsche (der größte 41 cm) fanden den Weg an die Haken. 44 Angler waren ob des katatsrophalen Ergebnisses "bedient".

Und nächste Woche sind die Laboer Dorschtage. Da diese extreme Fangsituation nun schon länger anhält, kann man nur sagen: So mies die Saison im letzten Jahr aufhörte, so mies hat sie in diesem Jahr wieder begonnen.

Da die Ergebnisse nirgends besser sind, muss man sich fragen: Wie lange kann das bei steigenden Kosten und weiter sinkenden Einkommen noch so weitergehen? Was muss geschehen, damit sich die Fischpopulation dauerhaft erholt?

Die Zahl der Angelkutter sinkt kontinuierlich, was natürlich kein Wunder ist. So ein Angeltag kostet ja auch mal eben zwischen 75 und 100 Euro. Für einen strapaziösen Tagesausflug auf die Ostsee viel Geld. Die meisten Kutter-Eigner kommen kaum auf ihre Kosten.

Ist das der Beginn vom Ende der Kutterangelei?

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