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Leider habe ich keinen Einfluss auf die am rechten Bildrand eingeblendete Google-Werbung.
Ich weise aber aus gegebenem Anlass darauf hin, dass jeder Interessent sich vorab im Netz über
Druckkosten-Zuschuss-Verlage (DKZV) informieren sollte, die lediglich darauf abzielen, für viel Geld
die Träume mancher Jungautoren zu verwirklichen. Sie haben mit "echten" Verlagen nichts zu tun.


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 Allgemeines
Petrusautor Offline

Admin


Beiträge: 8.748

19.04.2009 12:01
Nordsee-Störe in der Oste Zitat · antworten

Gemäß eines Artikels des Weser-Kuriers vom 19.04.2009 haben Tierschützer gestern in der Oste bei Bremervörde 50 der in Deutschland seit langem ausgestorbenen Fische ausgesetzt. Die Gesellschaft zur Rettung des Störs erhofft, so Erkenntnisse darüber zu gewinnen, ob die Elbe und ihre Nebenflüsse heute einen Lebensraum für die Fische bieten. Man will sehen, welche
Voraussetzungen für eine Wiederansiedlung nötig sind, so Stör-Experte Jörn Geßner. Die Fische seien vor so vielen Jahren ausgestorben, dass man nur wenig über sie wisse.
Die ausgesetzten Jungfische tragen eine Markierung an der Flosse. Fischer und Angler werden gebeten, der Gesellschaft beim Fang Bescheid darüber zu geben, wo sie das Tier gefangen haben und wie groß es ist. Der seltene Fang müsste aber sofort zurück ins Wasser gesetzt werden.
Mit Hille dieser Informationen können die Tierschützer sehen, wie weit die Fische wandern und wie schnell sie wachsen — und daraus ableiten, ob die Gewässer geeignet sind.
Ein Tier erhält zusätzlich einen Funksender, um die Wanderbewegung aufzuzeichnen.

Bis zu einem Alter von etwa vier Jahren leben junge Störe in Flüssen, wandern jedoch dann ins Meer. Zum Laichen kehren sie aber immer in ihre Heimatgewässer zurück. Im letzten Jahr hatten die Tierschützer schon einige Störe in der Mittelelbe ausgesetzt, verloren aber im Hamburger Hafen das Signal des Tieres mit dem Funksender. Nun starten sie einen neuen Versuch in der Oste, die weiter nördlich in die Niederelbe mündet und eine überdurchschnittliche Wasserqualität aufweist. 1920 hatte der deutsche Fischereiverband Teile des Flusses als Schongebiet für den Nordsee-Stör ausgewiesen. Doch das half nicht viel: Uberfischung, Umwelt-
verschmutzung und Gewässerbebauung ließen die uralte Fischart aussterben. Heute leben nur noch vereinzelte Exemplare in Frankreich, die Tierschützer nun zur Wiederaufzucht nutzen.

-------------------------------
Allen eine Handbreit Sonne zwischen den Wolken.
Petrusautor Claus

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