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Ich weise aber aus gegebenem Anlass darauf hin, dass jeder Interessent sich vorab im Netz über
Druckkosten-Zuschuss-Verlage (DKZV) informieren sollte, die lediglich darauf abzielen, für viel Geld
die Träume mancher Jungautoren zu verwirklichen. Sie haben mit "echten" Verlagen nichts zu tun.


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Dieses Thema hat 8 Antworten
und wurde 339 mal aufgerufen
 Literatur allgemein (Belletristik, usw.)
Marie ( gelöscht )
Beiträge:

01.03.2011 10:32
Die Angst ist ein Arschloch - Sachbuch über Angst und Panik Zitat · antworten



Persimplex Verlag, Hardcover A5,
234 Seiten, ISBN: 978-3-940528-66-7
Preis 16,20

"Die Angst ist ein Arschloch" - von Marie van Klant

Das Buch beschreibt nicht die „normale“ Angst, sondern ANGST- und PANIKATTACKEN.
Diese „SEUCHEN“ greifen rasant um sich. Es gibt Wege aus der Angst und aus der Panik.
Ich habe es nicht geglaubt. Ein Teufelskreis, der mich schwer im Griff hatte. Aber?
„Steige mit mir ein, in diese Welt der Angst- und Panikattacken sowie des Unterbewusstseins und
verlasse sie gemeinsam mit mir. Angst und Panik haben Macht, aber nur so lange, bis man anfängt sie zu verstehen.
Gehe mit mir ein Stück durch die Hölle ins Licht. Ich zeige Dir Ausgänge.
Lass Dich entführen und vertraue mir. Nimm meine Hand, ich nehme Deine.
Tröste mich und ich tröste Dich. Weine und lache mit mir. Gemeinsam schaffen wir das.
Denke daran: DU BIST NICHT ALLEIN!“ Das Leben ist zu kurz, um es mit dem Arschloch Angst zu teilen.
Glaube mir. Ein gebrochenes Herz und eine verletzte Seele können repariert werden. DU musst es nur wollen!
Dann haben Angst und Panik keine Chance.

Hierzu eine persönliche Erklärung der Autorin:

Das Buch handelt von Angst- und Panikattacken. Ich war selbst seit meiner Kindheit davon betroffen. Da diese Krankheitssymptome über Jahre hinweg von keinem Arzt diagnostiziert wurden, konnte sich eine "generalisierte Angststörung" entwickeln. Bis es zum "Knall" kam. Ich wurde mit Verdacht auf Herzinfarkt in eine Klinik eingeliefert. Der Befund: Organisch alles in Ordnung... Aber die Psyche. "Ja klar", dachte ich so bei mir... Geglaubt habe ich es nicht. Die Angst zeigte mir jedoch etwas ganz anderes. Sie zeigte, dass ich mit einem Trauma herumlaufe, dass heftige Probleme nicht verarbeitet wurden und dass ich mich gefälligst mal mit mir und mit diesen Problemen zu beschäftigen habe. Notfalls über einen Psychologen. Alles Sträuben half nichts. Ich dachte wirklich, ich wäre reif für die Klappsmühle. Da die Angst sich manifestiert hatte, fand ich selbst für mich keinen anderen Ausweg mehr, als mich in "professionelle" Hände zu begeben. Das war alles nicht so einfach. Aber, die Angst vor der Angst, lies sich leider nicht mit einem "Fingerschnipp" vertreiben. Angst in der Wohnung, Angst draußen, Angst vor dem Auto fahren, vor dem Fliegen, vor dem Einkaufen, Angst davor einzuschlafen... und.... und... und... Keiner meiner Freunde verstand mich. Wie denn auch? Ich verstand mich selbst nicht. Freundschaften gingen in die Brüche. Ich war also allein mit und in meiner Angst. Also, grabschte ich nach jedem Strohhalm, den ich erwischen konnte, um nicht in der Hölle zu verbrennen. Ich begab mich in Therapie, nahm an einer Studie über Angst- und Panikattacken zwischen einer deutschen Universitätsklinik und Amerika teil, brachte eine fünfwöchige Reha hinter mich und kämpfte und kämpfte. Mittendrin wurde ich immer wieder von schweren Schicksalsschlägen gebeutelt. Jedesmal, wenn ich dachte, ich könnte es schaffen, folgte der nächste "Gong". Während dieser Zeit begann ich, dieses Buch zu schreiben. Ich hatte "Wutgedanken" auf diese blöde Angst, eben dieses "Arschloch", das mir mein Leben so schwer machte. Es war zum Verzweifeln. Das Einzige, was mich aufrecht hielt, war meine Tochter. Sie sollte sich keine Sorgen um mich machen. Das machte mich wirklich stark. Ich habe mir das immer und immer wieder vor Augen gehalten. Ich wollte nicht an dieser fürchterlichen Angst zerbrechen.

Heute geht es mir soweit ganz gut, jedenfalls ohne diese Angst. Probleme werden immer und immer wieder auftauchen. Die Angst bekommt nicht mehr "ihre große Chance". Ich habe gelernt mit ihr umzugehen und kann ihr die Stirn bieten. Das Leben hat andere Züge angenommen. Einfach ist es nicht, aber besser.

Das Thema "Angst und Panik" ist in unserer Gesellschaft leider immer noch ein Tabu-Thema, obwohl es viele Betroffene gibt. Die Dunkelziffer ist sehr hoch. Kliniken sind überfüllt und auf einen Termin beim Psychologen muss man sehr lange warten. Warum ist das so? Die Gesellschaft verlangt von uns, dass wir stark sind. Gesund sollen wir sein und leisten sollen wir mehr, als wir können. Probleme werden unter den Tisch gekehrt. Sie halten nur auf. Was für Probleme, Ängste und Sorgen eingentlich? Das ist die nächste Frage. Also, läuft jeder mit seinen Problemen herum und findet keine Lösung. Sie werden verdrängt!... solange bis das Unterbewusstein sich meldet. Das Unterbewusstsein vergisst nichts.

Naja, ich könnte hier wohl einen Roman schreiben. Aber das ist nicht Sinn und Zweck der Sache... ;-)

Also, wer mag, kann gern mal in das Buch schnuppern und sich ein Bild von dieser Krankheit machen. Ich wünsche "spannende Unterhaltung beim Lesen". Heilbar ist die Krankheit zu 100 Prozent.

Übrigens gehe ich heute in diese Universitätsklinik, in der ich an der Studie teilgenommen habe. Es wird ein Interview aufgezeichnet, in dem abgefragt wird, wie es den Teilnehmern der Studie nach ca. 3-4 Jahren geht. Ich habe ein gutes Gefühl.

Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit und das Interesse... Wer noch etwas mehr über mich und das Buch erfahren möchte ist eingeladen auf meine Internetseite:

www.marievanklant.de

Liebe Grüße

Marie

www.marievanklant.de

Marie ( gelöscht )
Beiträge:

01.03.2011 21:16
#2 RE: Sachbuch über Angst und Panik Zitat · antworten

HILFE!!! Ich zäume das Pferd schon mal von hinten auf... hihi...

Jetzt wollte ich das ändern, funktioniert aber leider nicht...

Dann mache ich das morgen...

Petrusautor Offline

Admin


Beiträge: 8.834

02.03.2011 09:53
#3 RE: Sachbuch über Angst und Panik Zitat · antworten

Lach! Bin gespannt.

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Allen eine Handbreit Sonne zwischen den Wolken.
Petrusautor Claus

Petrusautor Offline

Admin


Beiträge: 8.834

02.03.2011 13:55
#4 RE: Sachbuch über Angst und Panik Zitat · antworten

Na???? Besser?

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Allen eine Handbreit Sonne zwischen den Wolken.
Petrusautor Claus

Marie ( gelöscht )
Beiträge:

02.03.2011 19:47
#5 RE: Sachbuch über Angst und Panik Zitat · antworten

Daaaaannnnkeschööööööön, Claus.... laaaachh..

Das kann ich niiiiieeee mehr gut machen...

Ich muss mir mal was überlegen...

Liebe Grüße

Marie

Petrusautor Offline

Admin


Beiträge: 8.834

03.03.2011 09:23
#6 RE: Sachbuch über Angst und Panik Zitat · antworten

Ooooch, nö, is schon in Ordnung. Haste ja schon mit dem Link auf deiner Seite.

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Allen eine Handbreit Sonne zwischen den Wolken.
Petrusautor Claus

DODI-Skipper Offline

Admin


Beiträge: 328

23.06.2011 10:33
#7 RE: Sachbuch über Angst und Panik Zitat · antworten

Keine Pille und kein Patentrezept
Schwarzwälder-Bote, vom 19.06.2011

Königsfeld. Eindrücklich und berührend war die Lesung von Marie van Klant. Die Autorin stellte in der Cafebar "il tempo" ihr Buch mit dem Titel "Die Angst ist ein Arschloch" vor.
Es handle sich um kein wissenschaftliches, sondern das Buch einer Betroffenen, so van Klant. Sie wolle den Leser an die Hand nehmen bei dem Versuch, Angst besser zu verstehen. Versprechen könne sie aber nichts. Es gebe keine Pille und kein Patentrezept gegen Angst. Aber wenn der Leser wisse, dass er nicht allein sei, werde er vielleicht stärker. Die Angst habe sie zerfressen und unterwürfig gemacht. "Sie ließ mich betteln. Was für ein erbärmliches Leben". Aber Angst habe wunde Punkte. Man könne lernen, ihr den Wind aus den Segeln zu nehmen, Einer der Punkte auf ihrem Weg zu Angstattacken war die Scheidung der Eltern, als sie 10 Jahre alt war. Sie habe "ein tiefes, schwarzes Loch in Herz und Seele gebrannt". Ein anderer war der Tod ihrer Mutter, mitten in den Vorbereitungen zu ihrem Schulabschluss.

Von jetzt auf gleich habe sie mit 15 erwachsen werden müssen. Mit 17 Jahren bekam sie die erste Panikattacke mit Symptomen wie Schwindel, Sehstörungen und Atemnot. "Ich dachte. jetzt würde ich sterben", so van Klant. Irgendwann stellte sich der Verdacht auf Herzinfarkt ein. Zum Arzt wollte sie nicht. Sie schämte sich vor sich selbst. Die Angst breitete sich immer mehr aus. Selbst das Herzklopfen nach dem Trinken einer Tasse Kaffee brachte sie an den Rand der Panik. Trotzdem galt es, immer die Fassade zu wahren.. Auch von ihrer ersten Therapiestunde berichtete van Klant und ihrer Befürchtung "ein Fall für die Klapse" zu sein. Heute biete sie der Angst der Stirn, so van Klant, die eine Zeitlang in der Baar-Klinik in Königsfeld behandelt wurde. Sie habe gelernt, "Dinge wegzuwerfen, die nicht gut tun", auch Freundschaften. "Ich bin ich und möchte mich nicht verstellen müssen". Den Zuhörern gab sie den Ratschlag, sich Zeit für sich zu nehmen. Verdrängung werde nicht helfen. "Verarbeite unbedingt und immer wieder." Ein weiterer Rat lautete "Tu Dinge. die dir Angst machen."
Trotz aller Träume die kleinen, feinen Dinge nicht außer Acht lassen
Man sollte den Augenblick genießen. "Im Endeffekt liegt es an uns", so van Klant, "Wir können niemanden verantwortlich machen für die Fehler, die wir selbst verbockt haben. Sehe und höre in dich hinein. Du musst bereit sein für Veränderungen", meinte die Autorin. Jeder müsse für sich den richtigen Weg suchen.
Ihre Erwartungen an das Glück habe sie drastisch reduziert. Jeder habe das Recht zu träumen, solle dabei aber die kleinen, feinen Dinge nicht außer Acht lassen. "Wir sind stärker, als wir denken" machte sie Mut. "Freue dich auf dein zukünftiges Leben."

234 Seiten, Persimplex Verlag,
ISBN-13: 978-3940528667, EUR 16,20
In jeder Buchhandlung, im Internet
und bei der Autorin erhältlich
www.marievanklant.de

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Segle wohin der Wind Dich weht, und geh vor Anker wo es Dir gefällt.
DODI-Skipper Claus

Marie ( gelöscht )
Beiträge:

26.06.2011 15:36
#8 RE: Sachbuch über Angst und Panik Zitat · antworten

Ach, das ist ja süss.............. Vielen Dank, Claus...

Petrusautor Offline

Admin


Beiträge: 8.834

26.01.2013 13:40
#9 RE: Die Angst ist ein Arschloch - Sachbuch über Angst und Panik Zitat · antworten

Offensichtlich nicht das einzige Arschloch in ihrem Leben
Eine Rezension von Claus Beese
Viele Menschen leiden unter unerklärlichen Angstsymptomen, Krankheitszuständen und Panikattacken. Und die meisten wissen es nicht einmal. Marie van Klant schildert, wie sich in ihrem tristen Leben in der späten DDR alles gegen sie verschwor. Wie sie sich selber immer mehr verlor, nur noch funktionierte und schließlich hoffte, dass nach dem Mauerfall und der Umsiedlung in den Westen alles besser werden würde. Sie berichtet über ihr Leben in Angst und Panik, die nicht mehr beherrschbar waren, sie an den Rand eines Abgrundes führten.

Wie sie selber ihre Vergangenheit analysiert und bewältigt, nach Wegen aus der Angst sucht, Möglichkeiten erkennt und wahrnimmt, all das schildert dieses Buch. Dabei wird schnell klar, dass die Angst in ihrem Leben nicht das einzige Arschloch war. Es gab wohl eine Reihe davon. Das Buch ist kein Ratgeber, aber doch interessant geschrieben, und sicher auch hilfreich für Menschen, denen es ähnlich geht. Es soll Mut machen und zeigen, dass man nicht alleine in dem dunklen Loch der Depression sitzen muss, dass es Möglichkeiten gibt, sich zu wehren und mit ganz kleinen Schritten zurück ins Leben zu finden.

Leider hat das Buch vom Persimplex Verlag ein sehr stiefmütterliches Lektorat erhalten (wenn überhaupt). Das an sich gute Buch leidet unter einem schlechten Layout, Orthografiefehlern und häufigen Textwiederholungen. Ein professioneller Feinschliff wäre ein absolutes Plus für das Buch gewesen.
Trotzdem sollte jeder, der sich mit diesem Thema auseinandersetzen muss, dieses Buch lesen.

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Allen eine Handbreit Sonne zwischen den Wolken.
Petrusautor Claus

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