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Leider habe ich keinen Einfluss auf die am rechten Bildrand eingeblendete Google-Werbung.
Ich weise aber aus gegebenem Anlass darauf hin, dass jeder Interessent sich vorab im Netz über
Druckkosten-Zuschuss-Verlage (DKZV) informieren sollte, die lediglich darauf abzielen, für viel Geld
die Träume mancher Jungautoren zu verwirklichen. Sie haben mit "echten" Verlagen nichts zu tun.


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Dieses Thema hat 2 Antworten
und wurde 118 mal aufgerufen
 OFFTOPIC
Petrusautor Offline

Admin


Beiträge: 8.749

08.08.2015 13:52
Ärger mit der Direktversicherung - Krankenkassen sahnen ab Zitat · antworten

Hier kommt der nächste Ärger:

Unglaublich: Der Staat greift per Gesetz auf Ersparnisse für Altersrücklagen zu. Böse Überraschungen nach Auszahlungen der Sparguthaben. Doch die Parteien schweigen, Verbrauchervereinigungen kneifen und Gerichte zucken mit den Schultern. Alles rechtens?

Wer einstmals glaubte, sich mit einer Lebensversicherung für das Alter absichern zu können, schloss über den Arbeitgeber oftmals eine sogenannte Direktversicherung ab. Die Beiträge wurden vom Nettolohn einbehalten und vom Arbeitgeber in die Versicherung eingezahlt. Nach Ablauf der Vertragsdauer kommt das böse Erwachen: Die Kranken- und Pflegeversicherung schlägt erbarmungslos mit einem Prozentsatz von 20% zu. Und zwar auf die Gesamtauszahlungssumme. Da kommen plötzlich Verbindlichkeiten von mehreren tausend Euro auf die Sparer zu, gegen die sie sich nicht einmal zur Wehr setzen können. Der Gesetzgeber hat es mit einer nachträglichen Gesetzesänderung so gewollt, dass einer Garantieverzinsung von ca. 5% plötzlich eine Last von 20% gegenübersteht, die sogar das eingesetzte Kapital angreift. Der Sparer muss nun Arbeitnehmer-, sowie Arbeitgeberanteil an der KV/PV bezahlen. Defacto kommt das einem staatlichen Betrug gleich, denn ursprüpnglich sollte die Direktversicherung eine lohnende Absicherung für das Alter darstellen, für das Arbeitnehmer auf einen gewissen Anteil ihres Nettolohnes verzichteten.

Mehr dazu:
http://www.handwerksblatt.de/handwerk/di...ppelt-6511.html

und hier:
http://www.wiwo.de/finanzen/vorsorge/bet...er/9964708.html

und wie man sich wehrt:
www.gmg-geschädigte.de/#Home - Wenn dieser Link nicht funktionieren sollte, bitte in den Browser die Adresse gmg-geschädigte.de eingeben.

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Allen eine Handbreit Sonne zwischen den Wolken.
Petrusautor Claus

Jürgen Offline

Forengott / Forengöttin


Beiträge: 1.892

08.08.2015 17:58
#2 RE: Ärger mit der Direktversicherung - Krankenkassen sahnen ab Zitat · antworten

Der Ärger ist mehr als gerechtfertigt. Wenn ich es noch richtig in Erinnerung habe, sind Beiträger zur Krankenversicherung
und Pflegeversicherung nur dann fällig, wenn der Vertrag eine Auszahlung in mtl.Raten vorsieht ( wie bei der Pensionskasse auch)
Wenn aber der Vertrag dann gewandelt wird in einer einmaligen Gesamtauszahlung, wird diese Summe durch eine bestimmte Anzahl von Jahren mit Beiträgen belegt werden. Ist aber z.B. eine Lebensversicherung als eine einmalige Zahlung von vornherein vereinbart bleibt es Beitragsfrei.
Beiträge zur Rentenversicherung dürften aber in deinen Fall nicht anfallen, da du die Rente nicht mehr erhöhen kannst durch zusätzliche Beiträge.
Ohne Gewähr, bin schon zu lange aus dem Job raus.

*******************************
Nach Ebbe folgt immer eine Flut

Petrusautor Offline

Admin


Beiträge: 8.749

08.08.2015 20:50
#3 RE: Ärger mit der Direktversicherung - Krankenkassen sahnen ab Zitat · antworten

Ja, der Bruttoauszahlungsbetrag wird auf 120 Monate berechnet, das heißt, man zahlt 10 Jahre lang die KV/PV an die Kassen.
Das sind mal eben schlappe 20 % vom Auszahlungsbetrag. Das mindert sogar noch die eingezahlten Beträge, die schon mal zur Berechnung von KV/PV herangezogen wurden.

RV war natürlich nur ein Tippfehler, Jürgen.

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Allen eine Handbreit Sonne zwischen den Wolken.
Petrusautor Claus

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