Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 
Faszination Wasser
Das Forum zur Autorenseite


Zur Autoren-Homepage

Petrus' Bücherladen

Leider habe ich keinen Einfluss auf die am rechten Bildrand eingeblendete Google-Werbung.
Ich weise aber aus gegebenem Anlass darauf hin, dass jeder Interessent sich vorab im Netz über
Druckkosten-Zuschuss-Verlage (DKZV) informieren sollte, die lediglich darauf abzielen, für viel Geld
die Träume mancher Jungautoren zu verwirklichen. Sie haben mit "echten" Verlagen nichts zu tun.


Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 3 Antworten
und wurde 1.306 mal aufgerufen
 Wassersportliteratur
DODI-Skipper Offline

Admin


Beiträge: 328

08.02.2009 17:05
Vom Angelkahn zur Motoryacht - Claus Beese Zitat · antworten

Schmunzelbuch Nr. 5 ist da:


ISBN: 978-3-86675-077-7 € 10,00
Taschenbuch - 206 Seiten - Mohland Verlag


Vom Angelkahn zur Motoryacht - Aufstieg und Elend eines Freizeitkapitäns

Ob Anglerlatein oder Seemannsgarn, wenn Freizeitkapitän Claus von seinen Abenteuern erzählt, weiß man nie so recht, wo die Realität aufhört und das augenzwinkernde Flunkern beginnt. Sobald aber Opa Johann ein ganzes U-Boot auf den Haken nimmt und Claus eine schmucke Segelyacht angelt, bleibt kein Auge trocken. Der größte Traum des angelnden Skippers ist es jedoch, vom eigenen Boot Dorsche zu fangen. Seine Anstrengungen sind vielfältig. Anfangs buchen er und die Freunde Angeltouren auf der Ostsee. Natürlich bleiben kleine und große Abenteuer nicht aus. Also muss ein eigenes Boot her. Das ist viel Arbeit. Und dann? Leichtmatrosin Claudia ist so schnell gewachsen, dass die Crew nach einem größeren Schiff suchen muss. Aber ob sich damit endlich der Traum vom „Dooorsch“ erfüllt? Der Leser wird umfassend nicht nur über Claus Beese’ s Heimatrevier an Weser und Lesum informiert, auch köstliche Rezepte zum Nachkochen finden sich zwischen einer aufregenden Begegnung mit einem fast echten Piraten, haushohen Tsunamiwellen und einer grandiosen Heringsschlacht. Als Freizeitskipper lebt man gefährlich, aber gut.

Skipper Claus schildert in seinem 5. Buch den aufregenden und steinigen Weg von den Angelkähnen seiner Jugend bis hin zum familiengerechten, urlaubstüchtigen Motorboot. Die Abenteuer, ausgezeichnet dazu geeignet, dem Leser die Lachtränen in die Augen zu treiben, sind allemal hanebüchen und man fragt sich, ob es noch Anglerlatein oder schon Seemannsgarn ist. Der Autor versichert: "Alles fast genau so erlebt, nix geflunkert!"

Ab sofort im Buchhandel, beim Verlag und Autor erhältlich.

Segle, wohin der Wind Dich treibt, und geh vor Anker, wo es Dir gefällt.
DODI-Skipper Claus

Edith N. Offline

User

Beiträge: 13

10.02.2009 13:50
#2 RE: Vom Angelkahn zur Motoryacht von Claus Beese Zitat · antworten

So ... hier meldet sich eine Landratte aus dem Wilden Süden mit einer Rezension dieses Bands:

Claus Beese: Vom Angelkahn zur Motoryacht – Aufstieg und Elend eines Freizeitskippers, Goldebek 2008, Mohland Verlag, ISBN 978-3-86675-077-7, mit Illustrationen von Lothar Liesmann, 206 Seiten, Softcover, 14,3 x 20,5 x 1,3 cm, EUR 10,–.

Was bringt eigentlich einen Durchschnitts-Europäer dazu, seine Freizeit auf Booten und Schiffen zu verbringen, wo es doch Hobbys gibt, die mit weit weniger Arbeit, Zeitaufwand, Kosten und Unbequemlichkeiten verbunden sind? Und wie kommt es, dass bei einem Freizeitkapitän die Boote im Laufe des Lebens immer größer werden? Diesen Fragen geht Claus Beese in seinem Buch auf humorvolle Weise nach. Dazu braucht er nur auf seine eigene Vergangenheit zurückzublicken:

Auch Freizeitskipper Claus fängt klein an. Als er noch zur Schule geht, fahren sein Kumpel Bodo und er gern mit einem Schlauchboot zum Angeln. Als dieses Boot ein unerwartet dramatisches Ende nimmt, erwägen sie tatsächlich eine Schrecksekunde lang, dem Hobby abzuschwören. Doch der Boots-Virus ist stärker: Es dauert nicht lange, und Claus schleppt ein altes Holzboot an, das er billig gekauft, liebevoll aufgefixt und mit einem Außenbordmotor ausgestattet hat. Seine Freunde sind begeistert. Die Schiffstaufe geht noch glatt, die Probefahrt endet blamabel. Trotzdem haben sie eine zeitlang eine Menge Spaß mit dem „Stichling“.

Die Jungs werden erwachsen, und das Angeln auf dem Flüsschen genügt ihnen nicht länger. Es zieht sie aufs Meer und sie schließen sich den Bremer Hochsee-Sportfischern an. Da ist immer was los, nicht zuletzt dank solcher Originale wie Opa Johann Diercks und dessen Kumpel Hermann, der sich durch kleinen Wuchs und eine große Nase auszeichnet und sich von seinen Mitmenschen deshalb einiges anhören muss. Wenn es irgendwo etwas zu essen und zu trinken gibt, wissen diese beiden Herrn es als erste.

Der einzige, der von den monatlichen Dorschfang-Fahrten des Vereins nicht begeistert ist, ist der Busfahrer. Weil das Fahrzeug, das die Sportfischer zum Kutter und wieder zurück bringt, hinterher immer so fürchterlich nach Fisch stinkt, werden die Vereinsmitglieder nur noch in einem klapperigen Schrottgefährt transportiert. Doch die Anfahrt ist noch lange nicht das größte Abenteuer. Was für ein Drama, als Opa Diercks dritte Zähne verschwinden! Als wenig später sein Hut über Bord geht, setzt er alle Hebel in Bewegung, diesen zurückzubekommen. Doch was er bei seiner Hut-Rettungsmission alles erlebt hat, wird er niemals jemandem erzählen können, denn diese Geschichte glaubt ihm unter Garantie kein Mensch!

Während der Phase der Familiengründung treten bei Claus die Themen „Angeln“ und „Boote“ vorübergehend in den Hintergrund, aber ganz aus den Augen verliert er den Traum von den eigenen Planken nie. Wie durch ein Wunder sind sich seine Frau und er eines Tages einig: „Liebling! Was wir brauchen, ist ein Schiff!“ So kommen sie zur gebrauchten MS DODI, in die Claus erst einmal knapp zwei Jahre Umbauarbeit investieren muss.

Neue Abenteuer und neue Bekanntschaften warten auf Claus, seine Bestfrau Doris und den Leichtmatrosen, Tochter Claudia. Claus lernt den korrekten Umgang mit der Schleuse, Doris lernt den Umgang mit dem Ruder – und die ganze Familie lernt ein weiteres Original kennen: den Skipper Carlos Flint, der nicht nur Nachfahr eines berühmten Piraten ist, sondern auch ein begnadeter Koch. Die Story, wie er zu seiner italienischen Motoryacht gekommen ist, ist mindestens so köstlich wie seine Rezepte, die er uns freundlicherweise in diesem Buch verrät.

Auch die Freude an der DODI währt nicht ewig – die Familie wächst buchstäblich aus dem Boot heraus. Man braucht etwas Größeres. Die DODI I wird verkauft – ein Vorgang, der durchaus auch seine Tücken hat – und die DODI II erworben. Wie groß ist das Entsetzen der weiblichen Crew, als der Skipper ankündigt, mit dem nagelneuen Schiff auf Dorschfang gehen zu wollen! Stinkender toter Fisch auf diesem Schmuckstück? Ausgeschlossen!

Wird es zur offenen Meuterei kommen? Oder wird der Skipper sich durchsetzen und doch noch Dorsche fangen? Und wie kann es sein, dass Claus mitten in der Ostsee einen „Blue Marlin“ mit Rekordgewicht an die Angel bekommt, wo dieser Fisch doch nur im Atlantik vorkommt? Seemannsgarn? Anglerlatein? Nein, diese Erklärung wäre zu einfach ...

Leser, die wie der Autor vom Boots-Virus infiziert sind, werden zusätzlich zum Lach-Muskelkater noch einen Nick-Muskelkater bekommen, weil sie sich ständig sagen werden: „Genauso isses!“. Doch auch die gemeine Landratte, für die die größte bekannte Wasseransammlung das örtliche Freibad ist, wird mitlachen und mitfiebern, wenn Skipper Claus von einem Abenteuer ins nächste schippert – und dabei im Geiste mit seinem Wikinger-Urahn im Clinch liegt, weil er sich ständig ausmalt, was wohl der wilde Vorfahr mit seinem Drachenboot-Horizont zum heutigen Wassersport gesagt hätte.

Zum guten Schluss verstehen wir auch den Mechanismus, der die Boote im Laufe eines Skipperlebens immer größer werden lässt und es leuchtet uns ein, warum der Skipper selbst gar nichts dafür kann. Die meisterhaften Illustrationen von Lothar Liesmann, der die geschilderten Szenen mit spitzer Feder auf den Punkt bringt, sind bei diesem unterhaltsamen Buch noch das Tüpfelchen auf dem i.



Nicht für die Katz, sondern tierisch amüsant: Claus Beeses Buch „Vom Angelkahn zur Motoryacht“

http://edithnebel.wordpress.com
http://www.tiergeschichten.de
Mein virtueller Buchladen: http://www.booklooker.de/vandam

Petrusautor Offline

Admin


Beiträge: 8.835

27.03.2009 13:49
#3 RE: Vom Angelkahn zur Motoryacht von Claus Beese Zitat · antworten

Rezension des ekz-Informationsdienstes

ASB: Exemplare 212.902.3
Zba
Beese, Claus:
Vom Angelkahn zur Motoryacht : Aufstieg und Elend eines
Freizeitskippers / Claus Beese. - Goldebek: Mohland, 2008.
206 S.: III; 2lcm
ISBN 978-3-86675-0777 kt. EUR 10.00

Beeses Bücher müssen einen gewissen Leserstamm haben, denn nach “Wasser, Fische und Agenten (BA 9/02) und Bin ich Segler, oder was?“ (ID 5/08) erscheint schon das 3. Werk. Seine Welt ist auch hier die der Angler und Motor¬bootfahrer: Das Buch mit nicht romantypischem Cover (kolorierte Zeichnung) schildert Beeses Entwicklung vom Teenager auf kleinen Angelbooten auf der Unterweser zum stolzen, manchmal verzweifelnden Familienvater und Eigner eines 5 m kleinen Kajütkreuzers, später einer größeren Yacht. Die Kapitel erzählen keine großen Abenteuer, sondern solche aus 2 Männerwelten, die Angler (Dorschfang auf der Ostsee) und Skipper von Motorbooten (die Tücken der Navigation, Hafenleben) kennen. Mit kräftigem Witz und deutlichem Augenzwinkern nimmt er seinesgleichen aufs Korn, wobei die Grenze zwischen Fiktion und real Erlebtem fließend zu sein scheint.
Wo entsprechende Leser vorhanden sind, empfohlen. Martin Paulini
ID 1-2/09 - BA 2/09 212.902.3

ekz- Informationsdienst

-------------------------------
Allen eine Handbreit Sonne zwischen den Wolken.
Petrusautor Claus

Petrusautor Offline

Admin


Beiträge: 8.835

20.07.2017 11:45
#4 RE: Vom Angelkahn zur Motoryacht von Claus Beese Zitat · antworten

Das Letzte seiner Art

Langsam lichten sich die Reihen... zumindest in meinem Lagerregal. Gerade habe ich das letzte Exemplar von "Vom Angelkahn zur Motoryacht" über Amazon verkauft. Ob es eine zweite Auflage von dem Buch geben wird, ist zurzeit ungewiss. Wie heißt es so schön? Jedes Ding hat seine Zeit.
Wer es jedoch noch lesen möchte, das Buch ist als E-Book für alle Lesegeräte im Handel erhältlich.

-------------------------------
Allen eine Handbreit Sonne zwischen den Wolken.
Petrusautor Claus

Ähnliche Themen Antworten/Neu Letzter Beitrag⁄Zugriffe
Das Pferd - von Claus Beese
Erstellt im Forum Poesie und Lyrik von Petrusautor
0 02.11.2017 20:32
von Petrusautor • Zugriffe: 11
Lesungen Claus Beese 2018
Erstellt im Forum Allgemeines von Petrusautor
0 05.10.2017 10:08
von Petrusautor • Zugriffe: 21
Herbststurm - von Claus Beese
Erstellt im Forum Poesie und Lyrik von Petrusautor
0 13.09.2017 11:40
von Petrusautor • Zugriffe: 32
Poesie der Meere - Ostsee I - Buch von Claus Beese
Erstellt im Forum Poesie und Lyrik von Petrusautor
11 15.09.2016 09:43
von Petrusautor • Zugriffe: 351
Claus Beese, Schriftsteller und Buchautor
Erstellt im Forum Beese, Claus von Petrusautor
22 22.12.2015 12:54
von Petrusautor • Zugriffe: 1198
Jan Kiekut - Die Abenteuer des Vegesacker Jungen - von Claus Beese
Erstellt im Forum Seefahrt-Geschichten von Petrusautor
2 11.03.2016 09:13
von Petrusautor • Zugriffe: 736
Strandgut - Maritime Geschichten und Gedichte - von Claus Beese
Erstellt im Forum Seefahrt-Geschichten von Petrusautor
0 17.09.2012 09:04
von Petrusautor • Zugriffe: 662
Piraten, Gouda und Genever - Claus Beese
Erstellt im Forum Wassersportliteratur von Petrusautor
16 12.09.2013 17:06
von Jürgen • Zugriffe: 2279
Voll voraus, DODI! - Claus Beese
Erstellt im Forum Wassersportliteratur von DODI-Skipper
6 26.05.2017 16:38
von Petrusautor • Zugriffe: 1010
 Sprung  
Xobor Forum Software von Xobor | Forum, Fotos, Chat und mehr mit Xobor