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Faszination Wasser
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Petrus' Bücherladen

Leider habe ich keinen Einfluss auf die am rechten Bildrand eingeblendete Google-Werbung.
Ich weise aber aus gegebenem Anlass darauf hin, dass jeder Interessent sich vorab im Netz über
Druckkosten-Zuschuss-Verlage (DKZV) informieren sollte, die lediglich darauf abzielen, für viel Geld
die Träume mancher Jungautoren zu verwirklichen. Sie haben mit "echten" Verlagen nichts zu tun.


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Dieses Thema hat 13 Antworten
und wurde 528 mal aufgerufen
 Allgemeines
Petrusautor Offline

Admin


Beiträge: 8.843

23.08.2009 13:02
Druckkosten-Zuschuss-Verlage Zitat · antworten

Leider habe ich keinen Einfluss auf die an der rechten Seite des Forums veröffentlichte Werbung. Dass darunter auch einige DKZ-Verlage inserieren, kann ich nicht ohne weiteres beeinflussen. Aber jeden, der diese Links anklickt, fordere ich auf, sich die Geschäftsbedingungen gründlichst durchzulesen und sich nicht von wohlformulierten Versprechungen blenden zu lassen.

Im Verlagsgeschäft darf das Geld nur in eine einzige Richtung fließen: Vom Verlag zum Autor.
Alles, was irgendwie anders läuft, ist nicht korrekt. Allerdings auch nicht verboten. Welchem Autor das Erscheinen seines Buches den ansehnlichen Betrag wert ist, den manche "Verlage" dafür fordern, der mag sich getrost an diese Institutionen wenden. Er soll aber nicht glauben, dass seine Bücher eine große Verbreitung finden werden.

Wer mehr zu diesem unschönen Thema wissen möchte soll doch einmal über die Suchmaschine ´seines Vertrauens mit "Anti DKZ Verlage" forschen.

-------------------------------
Allen eine Handbreit Sonne zwischen den Wolken.
Petrusautor Claus

gefion ( gelöscht )
Beiträge:

27.08.2009 18:30
#2 RE: Druckkosten-Zuschuss-Verlage Zitat · antworten

In diesem Zusammenhang kann ich noch empfehlen, mal unter Fairlag zu googeln.
Und ich weise darauf hin, dass es auch Schwarze Schafe unter den Agenturen gibt.
Also seid bloß aufmerksam!

LG
Gefion

Katrin ( gelöscht )
Beiträge:

31.08.2009 12:07
#3 RE: Druckkosten-Zuschuss-Verlage Zitat · antworten

Wer sich umfassend und seriös Informationen erlesen möchte, kann dies im öffentlichen Bereich beim Autorenforum "Montsegur" tun. Als Gast kann man alle allgmein informativen threads einsehen, wie die Rubrik Verlage und Agenturen usw.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass selbst das Wissen einen nicht vor Fehlern schützt.

LG von Katrin

Beluga Offline

Fortgeschrittener User


Beiträge: 40

01.10.2009 16:54
#4 RE: Druckkosten-Zuschuss-Verlage Zitat · antworten

Darf ich ganz vorichtig einwerfen, dass selbst Goethe seine ersten Drucke bezuschußt hat....?!
Vielen ist der Einstieg dadurch schon gelungen. Und BoD ist sicher auch nicht das Ei des Kolumbus. Die Bücher sind ziemlich teuer im Verkauf. Außerdem haftet ihnen der Geruch des Versagers an. Sicher zu unrecht, aber immerhin.
Mein erster Verlag hat mein Nadelöhr-Buch bei BoD drucken lassen. Es ist m.E. im VK zu teuer und ich erlebe immer wieder, dass einer sagt:" Machen Sie Eigenverlag?"

Viele Grüße
Doris
http://www.wassersport-kinder.de

gefion ( gelöscht )
Beiträge:

01.10.2009 17:24
#5 RE: Druckkosten-Zuschuss-Verlage Zitat · antworten

Selbt wenn Goethe einen Roman im DKZV herausgebracht haben sollte, dann muss das kein Argument sein, es ihm nachzutun. Genau damit versuchen die DKZV ahnungslose, aber veröffentlichungsfreudige Jungautoren jeden Alters zu ködern. Und sie haben noch mehr Tricks in ihren Kisten, da sie neuerdings mehr Gegenwind verspüren. Das reicht von zu bezahlenden Lektoraten bis hin zu Abnahmepflichten völlig überteuerter und unverkäuflicher Exemplare in großen Stückzahlen.
Das alles ist unseriös!

Wer sein Buch herausbringen will, kann das mit BoD machen, da hat er die Kostenkontrolle. Und wer BoD nicht mag, kann sich natürlich eine Firma suchen, die ihm das Buch druckt - ich will das jetzt nicht Verlag nennen, auch wenn man das landläufig unter Verlag fasst.
Solange diese Firma offenlegt, wofür sie wie viel Geld nimmt, solange sie klar macht, dass es eben nicht normal ist, als Autor auch noch fürs Veröffentlichen zu zahlen, solange der Autor weiß, dass er eben anders keine Veröffentlichung bekommt, und solange er bereit ist, trotzdem zu veröffentlichen, indem er dafür zahlt - okay, wenn das ein Verfahren unter mündigen aufgeklärten Bürgern ist, kann man es nicht beanstanden.

Es kann sogar sein, dass so eine vom Autor finanzierte Veröffentlichung sich für ihn irgendwann amortisiert, während eine Veröffentlichung im Kleinverlag mit Normvertrag allenfalls ein Taschengeld einspielt. Rein finanziell gesehen muss also diese Methode nicht in einem Fiasko für den Autor enden.
Oder ihm ist es egal, weil er genug Geld hat und für ihn die Freude, seinen Namen auf einem Cover zu sehen, alles andere überwiegt.

Aber leider sieht die Realität anders aus.

Ich kenne mehrere Fälle von Jungautoren (junge Frauen wie alte Männer, das Alter schützt nämlich gar nicht vor Reinfällen.), die sehr unter ihrer Naivität leiden. Sie mussten Hunderte von Euros zahlen, dafür dass sie anschließend einen Packen unverkäuflicher, nicht lektorierter Bücher im Keller liegen haben.

Leider sind im etablierten Verlagsgeschäft auch viele davon überzeugt, dass Autoren, die bei DKZV veröffentlicht haben, nicht schreiben können. Damit hat man es mit einer DKZV-veröffentlichung anschließend u.U. noch schwerer, an einen regulären Verlag zu kommen.
Natürlich ist es bedauerlich, wenn im Verlagswesen und unter Autoren davon ausgegangen wird, dass Autoren, die bei DKZV veröffentlichen, grundsätzlich schlechte Schriftsteller sind. Trotdzem muss man auch aus diesem Grund vorsichtig sein und sehr genau schauen, wo man veröffentlicht.

Es kommt also drauf an, informiert zu sein. Schwarze Schafe gibt es auch unter den vermeintlich fairen Verlagen. Genauso wie es bei den Druckkostenfirmen welche geben kann, die evtl. exakt auf die Bedürfnisse eines Autors zugeschnitten sind.

Meine persönliche Meinung ist aber nun mal: Hände weg von DKZV.
Ich als Autorin habe genug geleistet, indem ich eine Geschichte geschrieben habe. Wenn ich keinen Verlag finde, ist das nicht mein Pech, sondern das der Leser, die leider meine Geschichte nie zu Gesicht bekommen. Aber ich finanziere weder Verleger, ohne selbst was vom Kuchen abzubekommen, noch bin ich so altruistisch, Leser aus reiner Nächstenliebe mit meinen Machwerken beglücken zu wollen - falls sie die überhaupt lesen mögen.

LG
Gefion

Beluga Offline

Fortgeschrittener User


Beiträge: 40

01.10.2009 22:38
#6 RE: Druckkosten-Zuschuss-Verlage Zitat · antworten

Gefion, ich bin fast in Allem bei dir.
Nur ob Druckkostenzuschuss, Eigenverlag oder Bod, es läuft immer darauf hinaus, dass man zur Kasse gebeten wird. Manchmal sind sie regelrecht unverschämt. Ein Verlag ähnlichen Namens aus Frankfurt hat mir mal ein Angebot gemacht von 12.000 €, dabei werben sie, dass sie Autoren suchen.
Es ist schwer überhaupt die Chance zu bekommen, dass ein großer Verlag das Manu eines No-Name anschaut.


Habe mir erlaubt, das namentlich zu entschärfen. Ist immerhin der öffentliche Bereich. Admin


Viele Grüße
Doris
http://www.wassersport-kinder.de

gefion ( gelöscht )
Beiträge:

02.10.2009 07:13
#7 RE: Druckkosten-Zuschuss-Verlage Zitat · antworten

Wenn du dich öffentlich zu besagtem Verlag äußerst, schicken dir die u.U. noch eine Klage an den Hals. Die gehören zu den militantesten Vertretern ihrer schwarzen Zunft. Offenbar kassieren sie besonders gut.
Und ja, es gibt nun mal die Sparte der >Bezahlverlage<, egal ob bei BoD wenig oder bei Goethe viel. Die muss man kennen. Und dann muss man sich entscheiden, ob man das will. Wenn nicht, beginnt die Suche nach einem regulären Verlag... die gewöhnlich nicht von Erfolg gekrönt ist. Schon ein Kleinverlagsvertrag gleicht einem Fünfer im Lotto.

Wenn es dort dann nicht klappt, okay, dann kann man doch reumütig zum Bezahlverlag zurückehren - oder eben aufs Veröffentlichen verzichten. Das ist mein Tipp. Was nützt schließlich eine Veröffentlichung auf eigene Kosten? Toll, jeder weiß nun, dass man extrovertiertes Sendungsbewusstsein hat.
Es gibt aus meiner Warte nur zwei legitime Gründe für eine Bezahlveröffentlichung:
Man hat Wege, wie man die Kosten einspielt und anschließend Gewinn macht. Man ist also ein Verkaufstalent.
Oder man will jemandem - Oma ihre Biografie - eine große Freude machen.

So steh ich zu dem Thema.

LG
Gefion

Habe auch hier den Namen herausgenommen. Admin

Petrusautor Offline

Admin


Beiträge: 8.843

02.10.2009 10:56
#8 RE: Druckkosten-Zuschuss-Verlage Zitat · antworten

Da ich das auch so gehört habe, habe ich den Namen des Verlages aus Euren Trööts herausgenommen. Bitte nicht böse sein, sicher ist sicher. Ich denke, niemand von uns hat Interesse daran, sich mit solchen Instituten anzulegen. Eine Fortsetzung des Themas mit Nennung der Namen kann im nichtöffentlichen Bereich weitergeführt werden.

-------------------------------
Allen eine Handbreit Sonne zwischen den Wolken.
Petrusautor Claus

Beluga Offline

Fortgeschrittener User


Beiträge: 40

02.10.2009 19:15
#9 RE: Druckkosten-Zuschuss-Verlage Zitat · antworten

Schon ok Claus, hab nur nicht dran gedacht. Aber was Gedion da sagt, ist leider zu wahr. Wenn ich die Zeit rechne, die ich aufbringe um ein paar Bücher zu verkaufen, dann würde ein vernünftig rechnender Kaufmann nur den Kppf schütteln. Es macht mir Spaß, das gebe ich zu, und deshalb sehe ich es als Hobby. Da Hobbys im Allgemeinen Geld kosten, bin ich sehr froh, wenn meines sich trägt. Und ja, es ist wie ein Lottogewinn, wenn ein Verlag nickt.

Viele Grüße
Doris
http://www.wassersport-kinder.de

gefion ( gelöscht )
Beiträge:

03.10.2009 09:07
#10 RE: Druckkosten-Zuschuss-Verlage Zitat · antworten

Schlimm, Schlimm, die vermeintliche Macht besagten Verlags - aber tröste dich, Claus, in letzter Zeit hat er Stress, was man so mitbekommt. Wir Autoren haben nämlich auch Macht.

LG
Gefion

Petrusautor Offline

Admin


Beiträge: 8.843

03.10.2009 10:56
#11 RE: Druckkosten-Zuschuss-Verlage Zitat · antworten

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Allen eine Handbreit Sonne zwischen den Wolken.
Petrusautor Claus

Petrusautor Offline

Admin


Beiträge: 8.843

09.10.2009 10:25
#12 RE: Druckkosten-Zuschuss-Verlage Zitat · antworten

Montsegur hat eine Liste veröffentlicht, ohne Anspruch auf Vollständigkeit


http://autorenforum.montsegur.de/cgi-bin...?num=1251388002


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Allen eine Handbreit Sonne zwischen den Wolken.
Petrusautor Claus

gefion ( gelöscht )
Beiträge:

03.11.2009 18:14
#13 RE: Druckkosten-Zuschuss-Verlage Zitat · antworten

Dann können wir hier ja die Namen wieder rein nehmen. Von Goethe soll ruhig genannt werden.
Anscheinend gibt es endlich Gegenwind - mich sprach gestern auch ein Buchhändler auf das Thema an und warnte vor DKZV. Die Leute sind doch langsam informierter.
Schön.
LG
Gefion

Katrin ( gelöscht )
Beiträge:

06.11.2009 15:07
#14 RE: Druckkosten-Zuschuss-Verlage Zitat · antworten

Bloß gut auch! Je mehr Informationen unter die Leute kommen, umso besser für die schreibende Zunft.

LG von Katrin

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