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Faszination Wasser
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Ich weise aber aus gegebenem Anlass darauf hin, dass jeder Interessent sich vorab im Netz über
Druckkosten-Zuschuss-Verlage (DKZV) informieren sollte, die lediglich darauf abzielen, für viel Geld
die Träume mancher Jungautoren zu verwirklichen. Sie haben mit "echten" Verlagen nichts zu tun.


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Dieses Thema hat 107 Antworten
und wurde 1.057 mal aufgerufen
 Ilius, Stefan
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Stefan Ilius Offline

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21.01.2017 14:42
#21 RE: Stefans Gedichte Zitat · antworten

Pfennig und Heller

Wo sind die Taler,
wo ist der Schein?
Wo ist die Kohle,
wo kann sie nur sein?

Wo ist das Bare,
wo ist das Geld?
Denn nichts ist umsonst,
auf dieser Welt.

Wie schön, wenn im Beutel
noch etwas wäre,
doch leider herrscht dort
gähnende Leere.

Alles verprasst,
auf Pfennig und Heller
und jeden Monat
schaff ich das schneller!

Stefan ilius 5.4.14

Stefan Ilius Offline

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21.01.2017 14:43
#22 RE: Stefans Gedichte Zitat · antworten

Error im System

Schritt um Schritt soll´s weitergehen,
Neustart ist nicht vorgesehen.
Doch Fehlermeldungen zuhauf
stören den gewünschten Lauf.

In Endlosschleife dreht sich im Kreis,
wer hier keinen Ausweg weiß.
Im Logarithmus sich verliert,
wer keine Lösung programmiert.

Zahlen rattern wie ein Blitz,
Nullen, Einsen, Bytes und Bits.
Die Floppydisc dort an der Wand,
ist auch längst schon durchgebrannt.

Kommt es dann durch Datenstau,
zum absoluten Supergau
und es versagen RAM und REM,
dann herrscht ´Error im System´!

Stefan ilius

Stefan Ilius Offline

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21.01.2017 14:44
#23 RE: Stefans Gedichte Zitat · antworten

Seelenschrei

Diese Leere, dieses Dunkel,
das meine Seele fest umhüllt.
Herzzerreißend jeder Schrei,
wenn sie laut um Hilfe brüllt.

Doch es ist ja völlig gleich,
wie laut jeder Ruf erschallt,
da er stets umsonst getan
und ungehört verhallt.

Dieses Flehen, dieses Klagen,
doch es hört ihr niemand zu,
so wird sie einst verstummen
und dann herrscht endlich Ruh.

Erstickt in all dem Weh,
im schlimmen Leid ertrunken,
ruht sie schwarz, tief in mir drin,
für alle Zeit versunken.

Stefan ilius

Stefan Ilius Offline

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21.01.2017 14:46
#24 RE: Stefans Gedichte Zitat · antworten

Ich laufe

Ich laufe, laufe, laufe,
ich lauf so schnell ich kann.
Ich laufe, laufe, laufe,
doch ich komm nicht an.

Ich laufe durch die Straßen,
ich laufe querfeldein.
Wenn ´die´ mich laufen lassen,
wo kann mein Ziel bloß sein?

Ich lauf von Tür zu Tür
und lauf von Haus zu Haus.
Ich frage, wen ich treffe,
doch keiner kennt sich aus.

Ich lauf die alten Wege,
ich lerne neue kennen,
ich laufe immer schneller,
ich fang fast an zu rennen.

Ich komm an eine Kreuzung,
kann sie schon von weitem sehen.
Ich kann mich nicht entscheiden
und bleibe endlich stehen.

Stefan ilius

Stefan Ilius Offline

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21.01.2017 14:46
#25 RE: Stefans Gedichte Zitat · antworten

Rungholt

Seit hunderten von Jahren,
so habe ich erfahren,
erzählen sich die Leute,
die Geschichte noch bis heute.

Wie Rungholt einst im Meer versank,
wobei so mancher Mann ertrank,
Mit Frau und Kind, mit Hof und Haus,
die ganze Stadt mit Mann und Maus.

Welche Sünden haben sie begangen,
dass die Fluten sie verschlangen?
Als meinen Vater ich dies frage,
erzählt er mir die alte Sage:

Rungholt ist ne reiche Stadt,
wo das Laster seine Heimat hat,
wo Lust und Habgier nur regiert
man sich mit Bescheidenheit nicht ziert

Das Weibsvolk protzt mit dem Geschmeide,
kleidet sich in feinster Seide,
die Männer tun es ihnen gleich,
in Rungholt, da ist jeder reich.

Gottesfurcht ist hier so fern,
in Rungholt betet man nicht gern.
Man lässt die Kirche ´Kirche´ sein,
und geht nur selten mal hinein.

Auch Freitags kommt Schwein auf den Tisch
statt wie bei guten Christen, Fisch.
Und weil man auch das Fasten lässt,
verdirbt man gar das Osterfest.

Doch Gold und Silber können nichts nützen,
das Volk vor Gottes Zorn nicht schützen.
Weil in Rungholt niemand Gutes tut,
schickt ihnen Gott 'die große Flut'.

Der Pfaffe hat es schon geahnt,
hat die Stadt gar noch gewarnt:
„Weil für Gott ihr habt nie Zeit,
ist es für Rungholt bald soweit!“

Vergeblich schallt´s im Glockenturm,
denn es naht schon schwerer Sturm.
Der Wind peitscht über rauer See,
dem Pfaffen wird’s ums Herze weh.

Die Flut, sie kommt von Westen her,
reißt Sünder weit hinaus ins Meer.
Da nützt kein Beten und kein Hoffen,
ganz Rungholt ist nun abgesoffen.

So hat´s mein Vater mir erzählt!
Heut Rungholt auf den Karten fehlt.
Doch glaubt man hier den alten Leuten,
hört man im Watt die Glocken läuten.

Stefan ilius

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21.01.2017 14:48
#26 RE: Stefans Gedichte Zitat · antworten

Zwei Türen

Sein Leib ruht in der Erde,
auf dass zu Staub er werde.
Für seine Seele stehen zur Wahl,
Türen, gleich zwei an der Zahl.

Die eine führt, wie man ihm hieß,
zu Gott direkt ins Paradies.
„Darfst nur hinein,“ tat man ihm künden,
„wenn du bereust all deine Sünden!“

„Doch hältst du fest an Teufelei´n,
geh in die andre Tür hinein.
Wer vom rechten Wege abgekommen,
den heißt Satan gern willkommen.“

Wähle deine Tür nun mit Bedacht!
Denn wer sie einmal aufgemacht,
dem bleibt die andere verwehrt,
drum wähle besser nicht verkehrt!

Stefan ilius

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21.01.2017 14:48
#27 RE: Stefans Gedichte Zitat · antworten

Sie alle sind glücklich


Siehst du dort den blinden Mann,
der sein Leben lang nichts sehen kann?
Er kennt den Schein der Sonne nicht
und doch lächelt sein Gesicht.

Siehst du den Jungen im Rollstuhl sitzen?
Seine Freunde übers Spielfeld flitzen
Er ist so fröhlich, fängt den Ball
und Kinderlachen überall.

Siehst du im Park den alten Greis?
Die müden Knochen sind der Preis
für harte Arbeit, unter Tage
und doch lacht er, keine Frage.

Siehst du dort die alte Frau?
Sie ist so krank und weiß genau,
dass sie bald stirbt und doch, sie lacht,
wie sie´s ein Leben lang gemacht.

Sie alle sehen glücklich aus!
Fröhlich sein, tagein, tagaus.
Warum bin ich nicht wie sie?
Ich bin es nicht und war es nie!

Stefan ilius

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21.01.2017 14:49
#28 RE: Stefans Gedichte Zitat · antworten

Wer brach dein Herz?

Wer brach dein Herz?
Was ist nur geschehen?
Ich habe dich noch nie so traurig
und so verzweifelt hier gesehen.

Du warst doch immer fröhlich,
mit einem Lächeln auf den Lippen.
Wie nur konnte deine Stimmung
so plötzlich komplett kippen?

Wer ist nur schuld daran,
hat deine Laune so vermiest?
Für wen sind diese Tränen,
die du hier vergießt?

Ich will dich wieder lachen sehen,
wir beide schaffen das!
Bald schon macht das Leben dir
so wie früher Spaß!

Stefan ilius

Stefan Ilius Offline

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21.01.2017 14:50
#29 RE: Stefans Gedichte Zitat · antworten

DER TOD

Warum hast du Angst vor mir?
Ich bin keiner von den Bösen.
Ich komm zu dir, von sehr weit her,
um dich zu erlösen!

In meinem Reich gibt es kein Leid,
keine Schmerzen, keine Not.
Gib mir die Hand, es ist soweit,
geh mit mir – ich bin der Tod!

Deine Zeit ist abgelaufen,
die letzte Reise steht bevor.
Lebenszeit kann man nicht kaufen,
drum hab keine Angst davor.

Weder Himmel oder Hölle warten,
keine Lohn und keine Strafe.
Es gibt ihn nicht – den Himmelsgarten,
kein Engelskleid mit Harfe.

Ein jeder lernt mich dereinst kennen,
ob Mann, ob Frau, ob Greis, ob Kind.
Vom Leben muss sich jeder trennen,
weil jede Lebenszeit verrinnt.

Der eine wartet schon auf mich,
kommt mit mir aus freien Stücken.
Ein anderer aber fürchtet sich,
will sich vorm Gehen drücken.

Doch soll es allen gleich ergehen,
jedem stelle ich mich vor.
Ein jeder muss dann mit mir gehen,
durch das letzte große Tor.

Stefan ilius

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21.01.2017 14:50
#30 RE: Stefans Gedichte Zitat · antworten

Hinter Mauern

Weil man dir einmal weh getan,
fingst du sogleich zu mauern an.
Nichts sollte mehr dein Herz berühren,
es nie mehr diesen Schmerz verspüren.

Jetzt sitzt du eingekerkert hinter Mauern,
willst alle Zeit dort überdauern,
Fühlst dich sicher - doch allein,
weil du glaubst, dass muss so sein.

Muss es nicht! Hör auf den Rat,
schreite lieber gleich zur Tat,
und reiße diese Mauern ein.
Lass die Liebe in dein Herz hinein.

Stefan ilius

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21.01.2017 14:51
#31 RE: Stefans Gedichte Zitat · antworten

Die Meise

Ganz heimlich, still und leise,
baute eine kleine Meise,
sich hinter meinem Fensterladen
ein Nest, wie in vergangenen Jahren.

Lustig quietscht und fiept es heiter.
Heimlich steig ich auf die Leiter,
um mir die Kleinen anzuschauen,
wie sie sich um Insekten hauen.

So drollig ist der Riesenkopf
und der dünne Federschopf.
Die Äugelein, die sind noch zu.
Mutter Meise hat keine Ruh.

Versorgt prima ihre Kinderschar,
so wie sie ´s tut in jedem Jahr.
Die Kleinen wachsen und gedeihn,
ganz genauso muss es sein!

Doch warum ist es heut so leise?
Wo bleibt sie denn, die Mutter Meise?
Bleibt verschwunden, kommt nicht wieder.
Was wird jetzt aus dem Junggefieder?

Also füttere ich die Kleinen!
Bin ständig selber auf den Beinen.
Sammle manches Kerbtier eilig ein
und stopf es in die Schnäbel rein.

So, die Kleinen sind jetzt ´groß´.
Im Hals hab ich 'nen Riesenkloß.
Ans Herz gewachsen sind sie mir,
als wären es Kinder und kein Getier!

Sie fliegen fort, ich weine leise.
Denk nochmal an Mutter Meise.
Fiel ihr der Abschied auch so schwer,
und bleibt das Nest jetzt immer leer?

Stefan ilius

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21.01.2017 14:52
#32 RE: Stefans Gedichte Zitat · antworten

Weisheit des Alters?

Vieles was die Alten sagen,
kann ich kaum noch mehr ertragen.
Manches gibt auch keinen Sinn,
wo ist des Alters Weisheit hin?

Die haben viel gelernt auf ihrer Reise.
Doch macht sie das auch wirklich Weise?
Ich weiß jedenfalls ganz genau,
allein, alt zu werden, macht mich nicht schlau!

Manch Alter redet echt viel Scheiß,
doch überrascht mich was die Jugend weiß.
Aus manch Kindermund kommt kluges Wort,
ideenreich in einem fort.

Die Unbeschwertheit lässt klar sehen
und die Kinder ihres Weges gehen,
ohne vergilbte Attitüden,
die den Alten noch geblieben.

Sich von der Jugend zu entfernen,
heißt nichts mehr dazuzulernen.
Die Welt verändert sich und bleibt nicht stehen.
Ich jedenfalls, hab´s eingesehen!

Stefan ilius

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21.01.2017 14:52
#33 RE: Stefans Gedichte Zitat · antworten

Drei mal Sieben

Ich werfe den letzten Groschen rein,
heute soll mein Glückstag sein.
Haus und Hof sind schon verspielt,
weil das Glück daneben zielt.

Ich ziehe am Hebel, und es rattert,
mein Herz vor Aufregung schon flattert.
Drei Walzen drehen sich im Kreis,
ich warte auf den Großen Preis.

Die erste stoppt, es ist die Sieben!
Meine Hände sind ganz wund gerieben.
Auch die zweite zeigt die Zahl.
Oh, das Warten wird zur Qual!

Langsam dreht sich noch die Dritte
und auf dem Feld dort in der Mitte
erscheint dann auch die letzte Sieben,
Tausend Euro gutgeschrieben!

Ich könnte jetzt nach Hausen gehen!
Doch ich möchte zu gern sehen,
ob mir das Glück noch einmal hold,
und der `Rubel´ weiter rollt.

Stefan ilius

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21.01.2017 14:53
#34 RE: Stefans Gedichte Zitat · antworten

Sommerferien

Die Schule ist vorüber, es ist Ferienbeginn
Nach Freizeit und Erholung, steht uns jetzt der Sinn.
Mit dem Mofa geht´s jetzt ab, an den Baggersee.
Und Gaby hinten drauf, auf die ich so steh.

Es sind Ferien, es sind Ferien!
Den ganzen Sommer lang.
Erst im Herbst da drücken wir,
dann wieder die Schulbank.

Johnny hat eine Gitarre und spielt uns Rock´n Roll.
Alle tanzen fröhlich, denn er spielt wirklich toll.
Bier und Brause gibt´s genug, der Grill ist auch schon heiß.
Das Wetter meint es gut, es läuft und spritzt der Schweiß.

Wir plantschen und wir toben, bis wir müde sind.
Da kommt auch endlich Peggy, wie ein Wirbelwind.
Sie Jobbt ja in der Milchbar, hier gleich neben an.
Ihre Uniform die fliegt, jetzt rette sich wer kann!

Es sind Ferien, es…

Langsam wird es dunkel, ein Feuer ist entfacht.
Wir singen und wir spielen, hier die ganze Nacht.
Ich habe Gaby hier im Arm, ich bekomme einen Kuss,
ach wär mit diesem Sommer, doch nicht so bald Schluss.

Im Beatclub Freitagabend, ist Rockabillyzeit.
Gabys Mutter näht ihr, schon ein neues Kleid.
Mit Petticoat, Korsett, das wird wirklich schön,
so einen ´steilen Zahn´, habt ihr noch nicht gesehn!

Es sind Ferien, es…

An der Lederjacke ist der Kragen hochgestellt,
mit frisch geölten Haaren, gehört uns diese Welt.
Durch die Tolle mit dem Kamm, Show muss nun mal sein,
Montag geht die Schule los! Ach, das ist gemein!

Es sind Ferien, es…

Es sind Ferien, es…

Stefan ilius 15.9.13
-------------------------------------------------------------
Chords sind: A, E, A, D, A, E, A

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21.01.2017 14:54
#35 RE: Stefans Gedichte Zitat · antworten

Unsinkbar?

In knapp viertausend Metern
liegt der Stahlgigant.
Als RMS Titanic
hat man ihn gekannt.

Die Titanic ist unsinkbar!
Das hatten sie geglaubt.
Doch diese Illusion
wurde ihnen jäh geraubt.

Für fünfzehnhundert Menschen
ist die Titanic nun ein Grab.
Der Traum von der Unsinkbarkeit
mit diesen Menschen starb.

Sie ruht am Meeresboden
als Warnung ganz allein,
der Mensch mit seiner Technik
darf sich nie zu sicher sein!

Stefan ilius

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21.01.2017 14:55
#36 RE: Stefans Gedichte Zitat · antworten

Baden im Meer

Eine Muschel kneift dich in den Zeh,
und du schreist, denn es tut weh.
Ein Seeigel piekt dich ins Bein,
kaum dass du gehst ins Wasser rein.

Wenn dich die Alge ganz fest fesselt,
und eine Qualle dich fies nesselt,
ein Boot dich rammt mit seinem Bug,
hast schnell vom Baden du genug!

Wenn dich ein Barrakuda beißt,
ein Hai dich gar komplett verspeist,
merkst du, das Baden in der See
war keine wirklich gute Idee!

Stefan ilius

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21.01.2017 14:55
#37 RE: Stefans Gedichte Zitat · antworten

Voreilige Worte

Es sind oft nur ein paar Worte,
und sie erzeugen Liebe oder Hass.
Sprichst sie nur einmal flüchtig aus,
im Ernst wie auch im Spaß.

Versteht man dich dann richtig
und deutet was gemeint?
Sieh dein Gegenüber,
ob es lächelt oder weint!

Die einen sind verletzend,
und die anderen spenden Trost,
doch dass sie DIESE Macht besitzen,
habe ich nicht gewusst.

Verzeih wenn meine Worte,
dich unnötig gequält,
ich habe sie aus Unvernunft,
wohl voreilig gewählt.

Stefan ilius

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21.01.2017 14:56
#38 RE: Stefans Gedichte Zitat · antworten

Idiot

Was ist das für ein armer Tropf,
der nichts vermag mit seinem Kopf.
Weiß kaum wofür denn dieser gut,
nutzt ihn nur für seinen Hut.

Statt mal Gedanken sich zu machen,
zu schreiben, dichten und solch Sachen,
will nicht verschwenderisch er sein,
ertränkt sie lieber nur im Wein.

Doch nur im Geiste steckt die Macht!
Und es wäre doch gelacht,
würde jeder nicht vor Scham gleich rot,
wenn er ihn hört – diesen Idiot.

Stefan ilius

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21.01.2017 14:57
#39 RE: Stefans Gedichte Zitat · antworten

Verdacht

Langsam drängt sich der Verdacht,
in die Rinde meines Bregens,
ich hab DOCH manches falsch gemacht,
so im Laufe meines Lebens.

Manches lässt sich sicher retten,
bevor es endgültig zu spät.
Doch für anderes ist es das,
ist jede Chance verweht.

So bleibt mir nur nach vorn zu sehen,
und nicht zu wiederholen,
was ich einmal falsch gemacht,
und mir Lebenskraft gestohlen.

Stefan ilius

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21.01.2017 14:58
#40 RE: Stefans Gedichte Zitat · antworten

Ein Leben lang

Manchmal fragen wir uns bang,
ist unser Leben kurz, ist´s lang?
Was kann ich tun, damit's mir wert,
und mir nur Gutes wiederfährt?

Nur eine Antwort kann es geben:
Wenn wir teilen unser Leben,
mit denen, die wir lieb gewonnen,
bis dasselbe dann zerronnen.

Wir haben doch nur dieses eine,
eine zweite Chance gibt´s keine!
Durch dick und dünn zu aller Zeit,
nur DAS bringt uns Zufriedenheit.

So fest ich kann, will ich dich halten,
bis man sagt:“ Die beiden Alten,
sitzen da auf ihrer Bank,
sind glücklich schon ein Leben lang!“

Stefan ilius

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