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Faszination Wasser
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die Träume mancher Jungautoren zu verwirklichen. Sie haben mit "echten" Verlagen nichts zu tun.


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Dieses Thema hat 110 Antworten
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 Ilius, Stefan
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Stefan Ilius Offline

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Beiträge: 1.466

21.01.2017 14:24
Stefans Gedichte Zitat · antworten

Der hungrige Bauer

Es war einmal ein Bauer,
der hatte eine Kuh.
Er schmiss sie in die Pfanne,
da gabs Bratkartoffeln zu.

Es war einmal ein Bauer,
seine Ziege machte: Mäh!
Trotz Essigmarinade
war das Vieh doch furchtbar zäh.

Es war einmal ein Bauer,
der hatte einen Gaul.
In der Wurst verschwand der dann
in des Bauern Maul.

Es war einmal ein Bauer,
der hatte auch ein Schwein.
Weil dieses doch recht mager war,
fraß er es ganz allein.

Genau derselbe Bauer,
hat jetzt nur noch einen Hahn.
Und der läuft schnell davon,
denn dem Bauern ´tropft der Zahn´!

Stefan ilius

Stefan Ilius Offline

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Beiträge: 1.466

21.01.2017 14:25
#2 RE: Stefans Gedichte Zitat · antworten

Ich bin der Liebeskummer

Ich bin die Liebe und der Hass,
der dich so aufgewühlt.
Fürchte mich und mach dich nass,
fühl, was du noch nie gefühlt!

Ich mach dir Angst, raube dir den Mut,
werde dich zum Weinen bringen.
Ich schenk dir Trauer oder Wut,
werde Kummer dir abringen.

Ich sehe dich so gerne leiden,
und das nur so, zu meinen Spaß,
will mich an deinen Schmerzen weiden,
kannst du nicht mehr, geb ich noch Gas.

Glaubtest du, du kämst davon?
Jeden krieg ich irgendwann,
hab bisher jedes Spiel gewonn´,
und heute bist du dran.

Schlage um dich, schreie laut,
und kämpfe wie ein Stier.
Letztlich werd ich stärker sein,
wie immer, glaube mir!

Ich mache alle Tage gleich,
die Nächte voller Qualen.
Ganz egal, ob arm, ob reich,
jeder muss den Preis bezahlen.

Den Preis für das Gefühl,
nicht aus härtestem Gestein,
und auch nicht so bitter kühl
wie Gletschereis zu sein.

Stefan ilius

Stefan Ilius Offline

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Beiträge: 1.466

21.01.2017 14:26
#3 RE: Stefans Gedichte Zitat · antworten

Im Spiegel

Der Mann in meinem Spiegel,
er sieht so traurig aus.
Man sieht es ihm gleich an,
er möchte gerne raus.

Im Gefängnis hinter Glas,
steht er da ganz allein
und möchte doch so gerne,
an meiner Stelle sein.

Der Mann kann´s ja nicht wissen,
weil niemand ihm verriet,
dass es auf dieser Seite,
VIEL besser NICHT aussieht!

Stefan ilius

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21.01.2017 14:27
#4 RE: Stefans Gedichte Zitat · antworten

Ordnung muss sein

Die Wäsche ist gebügelt,
das Zimmer aufgeräumt.
Auch das Geschirr zu spülen,
hab ich nicht versäumt.
Die Fenster sind geputzt,
der Einkauf ist gemacht,
der Müll muss schnell noch runter
- das wäre doch gelacht!

Das Bett ist frisch bezogen,
die Blumen umgetopft.
Die Schrauben festgezogen,
dass der Wasserhahn nicht tropft.
Der Staub ist aufgesaugt,
die Socken sind sortiert.
Und alle Kulis schreiben
- hab ich grade ausprobiert!

Die Böden frisch gewischt
und das Bad ist blitzeblank.
Alles steht in Reih und Glied
im Regal und auch im Schrank.
Wozu die ganze Arbeit?
Ich sag es Euch: Zum Fluch,
kommt heute wieder mal
die liebe Mutti zu Besuch! :-)

Stefan ilius

Stefan Ilius Offline

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21.01.2017 14:28
#5 RE: Stefans Gedichte Zitat · antworten

Von der Liebe

Sie fühlt sich warm an, tut uns gut,
bringt uns Freude, macht uns Mut.

Sie nimmt uns Last, vertreibt die Sorgen,
lässt uns hoffen auf ein Morgen.

Sie gibt uns alles, will nicht viel,
macht aus ´Ernst´ gerne ein Spiel.

Sie lässt uns träumen, ´rosa sehen´
und immer neue Wege gehen.

Sie macht, dass Hände sich berühren,
dass zwei Menschen sich verführen.

Sie macht den ärmsten Bettler reich,
die Erde selbst zum Himmelreich.

Stefan ilius

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21.01.2017 14:29
#6 RE: Stefans Gedichte Zitat · antworten

Seelenbrei

Ewig dunkel, immer grau,
ständig suchend, böse, rau.

Ewig wartend, ständig leer,
genährt von Qualen, giert nach mehr.

Ewig Pein, hässliche Narben,
voll Träume, die längst verdarben.

Ewig Lust, doch keine Kraft,
so viel gewollt, doch nichts geschafft.

Ewig unverschämt, voll nackter Gier,
Instinktgeprägt, so wie ein Tier.

Ewig an der Klippe stehend,
in die schwarze Tiefe sehend.

Ewig Flammen, grelles Feuer,
Monster, Teufel, Ungeheuer.

Ewig schuldig, stets bestraft,
doch auch lieb und unbedarft.

Ewig solch ein Seelenbrei!
Wann komm ich nur davon frei?

Stefan ilius

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21.01.2017 14:29
#7 RE: Stefans Gedichte Zitat · antworten

Stundenglas

Unaufhaltsam rieselt schon
im Stundenglas der Sand.
Jeder Herzschlag abgezählt,
wie Finger einer Hand.

Ein paar Atemzüge noch,
vielleicht noch zweie oder drei.
Dann ist es für alle Zeiten
endgültig vorbei.

Was zählt nun jeder Kummer,
was zählt nun jedes Glück?
Von beiden bleibt dir ewiglich
nicht einmal ein Stück!

Was zählt nun all das Jammern,
all die Liebe, all die Freud,
was der Stolz auf das Vollbrachte
und was, das man bereut?

Stefan ilius

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21.01.2017 14:30
#8 RE: Stefans Gedichte Zitat · antworten

Kerzenschein

Jeweils eine Kerze
und eine kurze Klage,
für jeden meiner Träume,
den ich zu Grabe trage.

Welch großes Lichtermeer
aus vieler Kerzen Schein,
und alle sagen dieser Welt:
Es hat nicht sollen sein!

Doch jene letzte Kerze,
die ich dazu gestellt,
bringt nun Licht ins Dunkel,
erleuchtet meine Welt.

Stefan ilius

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21.01.2017 14:31
#9 RE: Stefans Gedichte Zitat · antworten

Ich schreie

Ich sinke auf die Knie
und schreie deinen Namen.
Ich wünschte mir, der liebe Gott,
er hätt mit mir Erbarmen.

Der Himmel ist von Wolken grau,
genau wie meine Seele.
Und es entweicht so Schrei um Schrei,
den Tiefen meiner Kehle.

Meine Tränen spült der Regen,
beim Blick zum Himmel vom Gesicht.
Und ich schreie und ich schreie,
doch die Schreie hörst du nicht.

Ein letztes Mal hol´ ich noch Luft,
es erschallt ein letzter Schrei.
Ich sinke in den Schlamm hinein,
das Schreien ist vorbei.

Stefan ilius

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21.01.2017 14:32
#10 RE: Stefans Gedichte Zitat · antworten

Monstertanz

Nachts, wenn alle Menschen schlafen,
da kriechen sie hervor.
Aus ihren Höhlen, unter Wurzeln,
aus den Wäldern, aus dem Moor.

Unter Betten, aus den Schränken,
kommen sie herbei.
So viele, viele Monster,
Hand in Hand, in Zweierreih´.

Sie haben sich versammelt,
ein jedes will sich zeigen.
Die Monster wollen tanzen,
in unheimlichem Reigen.

Erst geht es im Kreis herum,
dann springt eins hervor.
Die Monster klatschen zu dem Takt
und jubeln laut im Chor.

Alles regt sich, alles dreht sich,
so geht´s die ganze Nacht.
Der große Spuk ist erst vorüber,
wenn der Hahn morgens erwacht.

Die Feier ist vorüber,
der Tanz für heute aus.
Die Monster schleichen nach und nach,
im Morgengrauen nach Haus.

Ganz selten nur sah je ein Mensch
den Monstertanz im Dunkeln.
Man hört nur ihr Getrappse
und sieht ihre Augen funkeln.

Stefan ilius

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21.01.2017 14:34
#11 RE: Stefans Gedichte Zitat · antworten

Hercules

Mit dem Taschengeld schnell tanken,
eins zu fünfzig oder fetter.
Bei eins zu fünfundreißig, ja da
qualmt es gleich viel netter.

So höchstens zwanzig Sachen,
bei Rückenwind bergab,
machte es an jeder zweiten
Ampel plötzlich schlapp.

Vergaser abgesoffen,
nasse Kerze, Kette raus.
Ritzel abgebrochen, Auspuff lose,
welch ein Graus!

Mit anderthalb PS,
mehr ganz sicher nicht.
Die Reifen abgefahren,
miese Bremse und kein Licht.

So war mein erstes Mofa,
es ist schon lange her,
doch wenn ich's heut noch hätte,
ich gäb es nicht mehr her!

Stefan ilius

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21.01.2017 14:35
#12 RE: Stefans Gedichte Zitat · antworten

Tausendschön

Frischer Tau legt sich hernieder,
wenn der Morgen friedlich graut.
Auf farbenfroher Wiese,
voll wildestem Gekraut.

Wo nicht nur Halm an Halm,
das Gras wie als Soldat,
akkurat in Reih und Glied
steht nach jeder Mahd.

Hirtentäschel, Löwenzahn,
Johanniskraut und Miere.
Ein Kleeblatt zwischen anderen
reckt mutig alle Viere.

Lattich, Ampfer, Wegerich,
dazwischen Roter Mohn
der leuchtet, dass es eine Freude ist,
voll Pracht von weitem schon.

Schafgarbe und auch der Giersch,
Königskerze und Luzerne,
Rainfarn und die Taubnessel,
zeigen sich hier gerne.

Und ganz am Boden blüht für sich,
so klein und unscheinbar,
das hübsche Tausendschönchen,
so herrlich Jahr für Jahr.

Ich freu mich auf den Sommer
und kann es kaum erwarten,
dass Tausendschönchen wieder blüht,
auf der Wiese hier im Garten.

Stefan ilius

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21.01.2017 14:36
#13 RE: Stefans Gedichte Zitat · antworten

Der Stein

Ich bin nur ein alter Stein.
Ob Diamant, ob Quarz, ob Gneis?
Niemand hat es mir gesagt,
sodass ich es bis heut nicht weiß.

Ich lag so da am Wegesrand
und neben mir ein zweiter,
ein dritter lag gleich nebenan,
ein vierter etwas weiter.

So lag ich da, ne Ewigkeit
ohne das etwas geschah,
bis mich einen Tages dann
ein nettes Mädchen sah.

Sie nahm mich mit zu sich nach Haus,
legte mich in ihr Regal.
Die Sommer kamen und sie gingen
geschwind in großer Zahl.

Das nette Mädchen wurde alt,
bis sie grau und runzlig starb
und weil ich doch ihr Lieblingsstein
schmück ich fortan ihr Grab.

Niemand kann daran was ändern,
und so wird’s für immer sein:
Zeiten kommen, Zeiten gehen,
doch bin und bleib ich nur ein Stein!

Stefan ilius

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21.01.2017 14:37
#14 RE: Stefans Gedichte Zitat · antworten

Nicht ohne Liebe

Am Ende seines Lebens,
ein alter Mann sich denkt:
„Käme doch nur jemand,
der Lebenszeit mir schenkt!“

Der Satz war kaum gedacht,
da klopft es an sein Tor.
In schwarzem Rauch und Feuer
steht der Beelzebub davor.

„Du willst noch weiter leben?
O.k., so soll es sein!
Dein Herz, erfüllt mit Liebe,
ist als Preis dafür jetzt mein!“

Der Alte aber sagt:
„Mit nem Stein in meiner Brust,
ist das Leben mir nichts wert,
dazu hab ich keine Lust!“

„Beelzebub, mein Herz
kann und will ich dir nicht geben.
Also will ich lieber sterben,
als ohne Liebe leben!“

Stefan ilius 30.8.14

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21.01.2017 14:38
#15 RE: Stefans Gedichte Zitat · antworten

Die Herrlichkeit der Hoffnung

Wer ständig vor dem Spiegel weint,
weil ihm die Welt so trostlos scheint,
wem vor Selbstmitleid das Leben stinkt,
ist froh, wenn ihm die Hoffnung winkt!

Denn die Hoffnung ist voll Herrlichkeit
und macht erträglich jedes Leid.
Wie schwer uns auch ums Herze ist,
die Hoffnung macht, dass man´s vergisst.

Ganz egal wie schlecht die Zeiten,
durch welches Tal wir traurig schreiten,
die Hoffnung schenkt, trotz Weh und Wut,
uns neue Kraft und neuen Mut.

Stefan ilius

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21.01.2017 14:38
#16 RE: Stefans Gedichte Zitat · antworten

Kleiner Komet

Ich reise durch´s All
und bin ganz allein.
Ein kleiner Komet,
ein eiskalter Stein.

Durch das Sonnensystem,
auf unendlicher Tour,
ziehe ich hinter mir her
eine leuchtende Spur.

Ihr Menschlein, ihr könnt
mich am Nachthimmel sehen.
Ich komme vorbei
um dann wieder zu gehen.

Ich würde gern bleiben,
doch es zieht mich fort,
ich bleibe nie lange
am selben Ort.

So reise ich weiter,
durch des Weltall´s Weiten,
so wie schon seit
unendlichen Zeiten.

Doch seid nicht traurig
und wenn es euch freut,
ich komm wieder vorbei
und besuch euch erneut.

Stefan ilius

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21.01.2017 14:39
#17 RE: Stefans Gedichte Zitat · antworten

Lied vom Dichten
(Melodie von: Eine Seefahrt die ist lustig, eine Seefahrt die ist schön)

Wer glaubt, dass dichten einfach ist,
der hat sich schwer geirrt!
Ganz besonders, wenn man so wie ich
so durch und durch verwirrt.

Holla hi, holla ho…

Und ist es wieder schwierig
und ich finde keinen Reim.
ja, dann schau ich schnell ins Wörterbuch
im Bücherschrank daheim.

Holla hi…

Nur für Kiosk und Kopierer,
oder auch für Faxgerät,
ja, da kann man lange suchen,
weil da einfach nix drinsteht.

Holla hi…

Aber ist der Vers dann fertig,
ja, dann freue ich mich sehr.
Ist mal wieder was gelungen,
war ja doch gar nicht so schwer!

Stefan ilius

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21.01.2017 14:40
#18 RE: Stefans Gedichte Zitat · antworten

Die Mücke

Am Fensterspalt ´ne schmale Lücke,
genügte einer kleinen Mücke,
um in mein Zimmer einzudringen
und mich um den Schlaf zu bringen.

Ich fragte mich: "Was will es hier,
dieses kleine Ungetier?"
Und fuchtelte und schrie herum:
"Ich bring dich kleines Monster um!"

Ich trachtete nach ihrem Leben,
doch Jagderfolg war nicht gegeben.
Ich konnte mit dem Händeklatschen,
sie nicht erwischen, nicht zermatschen.

Erschöpft vom Fehlschlag sank ich wieder
in mein weiches Bettchen nieder.
Schließlich war es schon halb Acht,
somit vorbei die ganze Nacht.

Ihr meint, ich wär genug gequält?
Nein, ihr irrt euch, weit gefehlt!
Sie stach mich doch und wie gemein,
juckt der Stich an meinem Bein!

Und irgendwo, bin ich mir sicher,
sitzt sie satt und ihr Gekicher
ist von fiesem Spott geprägt,
über den, der nach ihr schlägt.

Stefan ilius

Stefan Ilius Offline

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21.01.2017 14:41
#19 RE: Stefans Gedichte Zitat · antworten

Wenn es sein muss

Komm mir nicht nahe
und lass mich allein.
Denn in mein Herz
lass ich niemanden rein.

Es besteht nur aus Scherben,
da es oft zerbrach,
weil jemand aus Bosheit
mittenrein stach.

Voll Mühsal geflickt,
ist der traurige Rest.
Darin wohn ich allein,
wenn man mich lässt.

Du bist nicht eingeladen,
doch zwängst dich hinein.
Behauptest, hier würde
doch Platz für zwei sein.

Wie ich mich auch wehre,
es hat keinen Zweck.
Hast dich eingenistet
und gehst nicht mehr weg

Wird es auch eng
hier drinnen mit dir.
Wenn es denn sein muss,
dann bleib eben hier.

Stefan ilius

Stefan Ilius Offline

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21.01.2017 14:41
#20 RE: Stefans Gedichte Zitat · antworten

Zuletzt

Mit festem oder sanftem Tritt
gehen wir durchs Leben, Schritt für Schritt.
EIN Fußabdruck wird, wie gemein,
einmal unser letzter sein!

Ganz egal, ob Mensch, ob Maus,
wir atmen ein und atmen aus.
EIN Atemzug wird, wie gemein,
eines Tag´s der letzte sein!

Wir fühlen Liebe, fühlen Schmerz,
im Takt dazu schlägt unser Herz.
Doch EIN Herzschlag, wie gemein,
wird irgendwann der letzte sein!

Ich hoffe wenn es soweit ist,
dass DU an meiner Seite bist.
Als letztes möchte ich vorm Gehen,
dich noch einmal lächeln sehen.

Stefan ilius

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